DormaKaba baut sein Geschäft an Flughäfen aus. Der Schweizer Konzern hat den deutschen Softwareanbieter Airsphere übernommen und ergänzt damit sein bisher starkes Geschäft mit Zutritts- und Sicherheitslösungen um eine spezialisierte Passagiersoftware. Für den Konzern ist das ein gezielter Schritt in ein Marktsegment, in dem Effizienz und Automatisierung immer wichtiger werden.
Mehr Software für Flughäfen
Airsphere entwickelt Systeme für das Passagiermanagement an Flughäfen. Das Unternehmen betreut nach eigenen Angaben weltweit mehr als 8.000 E-Gates an über 250 Flughäfen. Jährlich verarbeitet die Software mehr als eine Milliarde Passagiere. Rund 20 Spezialisten arbeiten bei Airsphere.
DormaKaba will die Gesellschaft weiter eigenständig am Markt agieren lassen. Der Konzern bekommt damit zusätzliche Softwarekompetenz, ohne die bestehende Struktur komplett umzukrempeln. Das passt zur bisherigen Positionierung: DormaKaba liefert bereits Sicherheits- und Zugangslösungen für Flughäfen, etwa Sensor-Schleusen an Standorten wie Frankfurt, München und Düsseldorf.
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Strategischer Ausbau im Luftverkehr
Die Übernahme schließt eine Lücke im Angebot. Bisher lag der Fokus von DormaKaba vor allem auf der physischen Zugangskontrolle. Mit Airsphere kommt eine digitale Ebene hinzu, die Passagierprozesse, Flughafenlogistik und biometrische Verfahren stärker vernetzen kann.
Das Management erwartet, dass die Transaktion vom ersten Tag an positiv zum Gewinn je Aktie beiträgt. Über den Kaufpreis haben beide Seiten Stillschweigen vereinbart. Vor allem dieser Punkt zeigt: DormaKaba setzt auf einen klar abgegrenzten Zukauf, der das bestehende Geschäft ergänzen soll, statt es neu zu definieren.
CEO Till Reuter sprach von einer Stärkung des globalen Flughafen-Geschäfts. Die Botschaft ist eindeutig. DormaKaba will sich im Airport-Segment breiter aufstellen und die eigene Rolle als Anbieter integrierter Sicherheits- und Automationslösungen ausbauen.
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