Ein Handelstag, fünf große Namen, aber nur eine Richtung zählte für die meisten: Vier von fünf auffälligen Bewegern im Dow Jones gingen am Mittwoch nach unten. Nur ein Wert schwamm gegen den Strom — und das ausgerechnet der Chiphersteller, der sonst die Tech-Rally anführt.
Vier Verlierer, ein Ausreißer
Salesforce verzeichnete mit minus 3,78 Prozent den stärksten Tagesrückgang unter den Indexmitgliedern. IBM folgte mit minus 2,90 Prozent, Microsoft gab um 2,35 Prozent nach, Nike verlor 2,14 Prozent. Nvidia dagegen legte um 2,68 Prozent zu und war damit der einzige Wert der Gruppe im Plus.
Die Diskrepanz wirkt auf den ersten Blick wie klassische Tech-Schwäche — schließlich zählen Salesforce, IBM und Microsoft allesamt zum weiteren Technologie-Umfeld. Nvidias Gegenbewegung zeigt aber, dass Anleger innerhalb des Sektors offenbar genau differenzieren, statt pauschal zu verkaufen.
Monatsbilanz zeigt größere Schwankungen
Der Blick auf die vergangenen vier Wochen relativiert das Tagesbild zusätzlich. Salesforce liegt trotz des jüngsten Rücksetzers auf Monatssicht mit plus 12,39 Prozent weit vorn — ein Hinweis darauf, wie volatil der Wert zuletzt gehandelt wurde. IBM dagegen steht auf Monatssicht mit minus 14,41 Prozent deutlich im Minus, während Microsoft trotz des Tagesverlusts eine Monatsperformance von plus 5,84 Prozent aufweist.
Nike bleibt sowohl im Tages- als auch im Monatsvergleich schwach, mit minus 3,92 Prozent über vier Wochen. Nvidias Monatsbilanz fällt mit plus 2,90 Prozent moderat aus — der Tagesgewinn markiert damit eher eine kurzfristige Erholung als einen neuen Trend.
Für die kommende Handelswoche bleibt entscheidend, ob sich die Streuung innerhalb der Indexschwergewichte fortsetzt oder ob sich die Bewegungen wieder angleichen. Die divergierenden Monatsbilanzen von IBM und Salesforce zeigen jedenfalls, wie unterschiedlich einzelne Dow-Mitglieder derzeit auf dieselben Marktimpulse reagieren.
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