Die neue Woche kommt für die Aktie von DroneShield sicherlich zu keinem guten Zeitpunkt. Minus 4,8 % am Freitag führten die Aktie bereits auf ein Kursniveau von 0,86 Euro. Die Notierungen sind damit im laufenden Jahr um mehr als 50 % gesunken. Die Aktie bleibt im klaren Abwärtstrend. Am Montag nun kamen weitere -1,4 % dazu. Die Aktie kam auf einen Kurs von 0,84 Euro. Damit hat DroneShield an den Märkten nur noch einen Vorsprung von 2 Cent auf den tiefsten Kurs der vergangenen 12 Monate!

DroneShield: Wer kann sie retten?

Der GD100 als Indikator für die mittelfristige Trendanalyse verläuft auf einem Kursniveau von 1,20 Euro. Hiervon ist die Aktie doch deutlich entfernt. Auch dem GD200 kommt der Aktienkurs in keiner Weise nahe. Dieser verläuft bei 1,67 Euro. Auch das ist eine viel zu große Distanz. Die Aktie schafft es derzeit überhaupt nicht, in Richtung dieser 200-Tage-Linie zu klettern. Ganz im Gegenteil: Die Abverkäufe halten mehrheitlich weiterhin an.

Das Unternehmen hatte zwar jüngst immerhin Nachrichten zur amerikanischen Tochter veröffentlicht, die einen Vertrag über 500 Millionen US-Dollar unterzeichnet hatte. Das allerdings erwies sich insofern als Fehlinterpretation: Der Vertrag über 500 Millionen Dollar beinhaltet keinen konkreten Auftrag, der verbindlich einklagbar wäre, sondern die Option des Vertragspartners, hier Aufträge abzurufen.

Allerdings hat dies genügend Fantasie erzeugt, um die Aktie zumindest zwischenzeitlich wieder etwas nach oben zu schieben. Jetzt wurden die Papiere weitgehend abverkauft.

Short-Investoren betätigen sich bei dieser Aktie fleißig. DroneShield ist die in Australien am stärksten geshortete Aktie. Insofern deuten im Moment fast alle Anzeichen auf fallende Kurse hin.

Mit einer Ausnahme: Analysten sind hier der Meinung, die Aktie habe inzwischen ein Potenzial in Höhe von über 45 %. Die Kursziele beruhen allerdings eher auf den Einschätzungen weniger Analysten, aber immerhin. Hier werden die wirtschaftlichen Indikatoren des Unternehmens untersucht. Experten kommen zu der Meinung, die Aktie sei mehr wert.

Der Markt senkt den Daumen. Wer am Ende recht behält, ist noch nicht ganz ausgemacht.