1,00 Euro leuchten auf den Kurstafeln für DroneShield. Am Donnerstag gab die Aktie weiter nach und musste -2,4 % Kursverlust hinnehmen. Am Dienstag war es nach dem Montagsgewinn um satte -4,2 % abwärts gegangen. Auch gestern hatte die Aktie erneut nachgegeben. Schon seit Jahresbeginn allerdings hat das Papier immer noch einen sehr starken Abwärtslauf zu verzeichnen. 42,6 % Verlust stehen seither zu Buche. Die nun erreichte Grenze von 1 Euro ist heikel.
Es sei daran erinnert, dass die Aktie noch im ersten Quartal ihr absolutes Jahreshoch erreicht hatte. Ein Kurs in Höhe von 2,68 Euro war seinerzeit erreicht worden. Die Notierungen haben seitdem also einen eminenten Abwärtslauf hingelegt.
Nun hofft der Markt immer noch auf eine Stabilisierung. Chartanalysten dürften hier skeptisch sein. Immerhin wird eingeräumt, dass die Aktie ihre Unterstützung bei 1 Euro am Ende doch souverän verteidigt hat. Bislang jedenfalls.
Es geht um 500 Millionen Dollar
Jetzt ist das Papier allerdings weitgehend nachrichtenlos. Angeblich soll BAE Systems eine Übernahme beziehungsweise Partnerschaft prüfen. Deutlich interessanter ist allerdings die jüngste Nachricht aus den USA. Die US-Tochter von DroneShield hat dort einen Rahmenvertrag mit einem möglichen Volumen von bis zu 500 Millionen Dollar erhalten.
Zunächst war teilweise von einem Auftrag die Rede. Tatsächlich handelt es sich um einen Auftragsrahmen, der innerhalb von drei Jahren abgerufen werden kann. Eine Garantie für entsprechende Umsätze gibt es damit nicht. Und dennoch: Selbst ohne Garantie ist dieser Rahmenvertrag einiges wert. Das Unternehmen kann zumindest darauf hoffen, dass die Umsätze relativ deutlich nach oben durchstarten. Noch haben sich die Börsen nicht vom Abwärtstrend bei DroneShield verabschiedet. Der Abstand zu entsprechenden Trendindikationen liegt teilweise bei 30 % und sogar noch etwas mehr.
Analysten gehen allerdings davon aus, dass die Aktie dennoch steigen kann. Die Kursziele liegen moderat über dem aktuellen Niveau. DroneShield verspricht nach schweren Monaten zumindest ein mögliches kleineres Comeback, hoffen die Analysten.
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