Für die DroneShield sieht es wieder und weiterhin eng aus. Die Australier kommen auf nur noch 0,92 Euro, nachdem dem Anstieg zum Wochenbeginn am Dienstag ein Verlust von annähernd 2 % folgte. Der Abwärtstrend ist magisch, weil die Aktie auch unterhalb von 1 Euro notiert. Chartanalysten sind hier skeptisch. Dennoch arbeiten die Australier emsig weiter.
DroneShield: Das Geschäft soll sich ändern
DroneShield versucht, den Wert seiner Drohnenabwehrsysteme nicht nur über neue Geräte, sondern auch durch Software und Dienstleistungen auszubauen. Ein am 14. Oktober angekündigtes Update soll die Klassifikationsgenauigkeit von Wärmebildkameras um 44 % verbessern. Bei der Erkennung von Starrflüglern meldete das Unternehmen einen Genauigkeitszuwachs von 18 %. Die Aktualisierung betrifft auch bereits eingesetzte Systeme und erweitert damit die Leistungsfähigkeit vorhandener Ausrüstung.
Für DroneSentry-C2 ist ein weiterer Schritt angekündigt: Das entsprechende Update soll ab dem 3. November verfügbar sein. Dieser Termin liegt noch in der Zukunft und ist vom bereits gemeldeten Softwareupdate zu unterscheiden. Die Produktarbeit umfasst somit sowohl Verbesserungen an bestehenden Systemen als auch eine anstehende Veröffentlichung. Ob Kunden daraus zusätzliche Bestellungen oder höhere Serviceerlöse ableiten, ist bislang offen.
Ein zweites Standbein soll Mission Ready Services schaffen. Das jährlich verlängerbare Angebot bündelt Softwareupdates, digitale Schulungen und technischen Support. Nach Unternehmensangaben waren mehr als 4.100 softwarefähige Geräte im Einsatz. Diese installierte Basis bietet einen Ansatzpunkt, Kunden auch nach der Auslieferung zu betreuen. Allerdings ist die Zahl der Geräte nicht mit der Zahl gebuchter Abonnements gleichzusetzen. Wie viele Kunden den Service nutzen und welchen Umsatz er erzielt, geht aus den vorliegenden Angaben nicht hervor.
Die wirtschaftliche Gegenprobe liefert die Marge. Im ersten Halbjahr 2026 erreichte DroneShield eine Bruttomarge von 60 %. Ein höherer Anteil zugekaufter Hardware belastete die Kennzahl, die ansonsten typischerweise bei 65 % liegen soll. Dies ist der Grund, weshalb die Börsen unzufrieden sind. Neue Zahlen kommen erst Anfang Dezember. Analysten erwarten gleichwohl derzeit steigende Kurse.
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