Einen weiteren Schritt nach unten vollzog zuletzt die australische DroneShield. Mit einem Abschlag von gut 1,2 % geriet sie am Montag unter die wichtige Schwelle von 1 Euro. Heute, am Dienstag nun ist es um 1,12 % aufwärts gegangen. Auf dem Niveau entspricht dies dennoch nur einem Kurs von 0,997 Euro. Dies entspricht einem Verlust von mehr als 26 % innerhalb von sechs Monaten: Bei DroneShield bleibt die Richtung klar nach unten gerichtet. Seit Anfang April hat die Aktie einen erheblichen Teil ihres Wertes verloren. Damals wurden noch Kurse von circa 2,35 Euro erreicht. Kleinere Erholungen konnten den Abwärtstrend seitdem nicht stoppen.

Jahrestief für die Aktie ist immer näher gekommen

Inzwischen rückt sogar das Jahrestief wieder näher. Es liegt bei 0,82 Euro und damit nur 0,17 Euro unter dem aktuellen Kurs. Das Jahreshoch von 3,78 Euro ist dagegen 2,79 Euro entfernt. Um dieses Niveau wieder zu erreichen, müsste sich die Aktie vom aktuellen Stand aus mehr als verdreifachen. Auch die Analysten liefern derzeit nur begrenzte Unterstützung. Im Mittel wird ein fairer Wert von ungefähr 1,23 Euro gesehen. Das wären 0,22 Euro beziehungsweise 21,78 % mehr als der aktuelle Kurs. Das höchste Kursziel liegt bei circa 1,60 Euro, das niedrigste umgerechnet bei ungefähr 0,89 Euro.

Seit den endgültig bestätigten Quartalszahlen vom 26. August hat sich das Bild kaum verbessert. Die Bewertung bleibt gemessen an den Geschäftszahlen anspruchsvoll. Ein schneller wirtschaftlicher Impuls für eine größere Kurserholung ist bislang nicht zu erkennen. Neue Nachrichten gab es am Wochenende und auch zum Wochenauftakt kaum. DroneShield verwies noch einmal auf das neue Entwicklungszentrum in Adelaide. An der Börse dürfte derzeit allerdings eine andere Zahl stärker interessieren: In Australien liegt der Anteil der leerverkauften Aktien bei rund 14,3 %. Die Short Investoren bleiben damit ein erheblicher Faktor. Dies kann ein Grund für die weitere Schwäche sein und bleiben.