DroneShield ist auf dem Weg, sich unterhalb der Marke von 1 Euro festzusetzen. Gestern ging es zwar minimal nach oben. Je nach Börsenplatz konnte die Aktie allerdings lediglich zwischen 0,1 % und 0,7 % zulegen. Heute nimmt sich die Börse das Geschenk schon wieder. Es geht um 1,1 % abwärts.
DroneShield: Das sieht nicht gut aus
Seit Jahresanfang hat das Papier damit immer noch 48,8 % verloren. Das bedeutet für die Aktie, dass sie sich weiterhin in einem massiven Abwärtstrend befindet. Es gibt derzeit keinen Trendindikator, der nach oben weist. Der Abstand zu wichtigen technischen Trendlinien ist ausgesprochen groß.
Lediglich Analysten gehen davon aus, dass die Aktie noch deutliches Aufwärtspotenzial besitzt. Die durchschnittlichen Kursziele liegen rund 33 % über dem aktuellen Niveau. Allerdings ist dabei zu berücksichtigen, dass nur wenige Analysten überhaupt Kursziele für DroneShield veröffentlichen. Die Aktie wird vergleichsweise wenig beobachtet.
Das Unternehmen produziert Antidrohnen-Systeme und müsste angesichts seines Geschäftsfeldes eigentlich interessant sein. Allerdings bestehen weiterhin Zweifel daran, wie schnell DroneShield relevante Umsatzgrößen erreichen kann. Die Umsatzprognose für das laufende Jahr liegt bei lediglich 260 Millionen AUD. Das ist noch zu wenig, um hier massiv in die Gewinnzone vorzustoßen.
Für die mittelfristige Entwicklung gibt es allerdings einen interessanten Ansatz. DroneShield setzt zunehmend auf wiederkehrende Geschäfte, beispielsweise auf Abonnementmodelle. Damit könnten sich die Erlöse und Erträge künftig stabilisieren. Die Börsen würdigen diese Entwicklung derzeit allerdings noch nicht.
Stattdessen richtet sich die Aufmerksamkeit weiterhin auf die Untersuchung der australischen Börsenaufsicht wegen einer möglichen Verletzung von Offenlegungspflichten. Trotzdem bleiben die Kursziele der wenigen Analysten, die DroneShield beobachten, vergleichsweise hoch. Sie gehen weiterhin davon aus, dass die Aktie steigen könnte.
Allerdings herrscht erhebliche Skepsis hinsichtlich der Frage, wann eine solche Erholung tatsächlich einsetzen kann. DroneShield selbst hat derzeit keine größeren neuen Impulse angekündigt. Damit bleibt die Aktie in einer ausgesprochen schwierigen Situation.
Chartanalysten weisen zudem darauf hin, dass unterhalb der Marke von 1 Euro wichtige technische Impulse fehlen, die einen nachhaltigen Ausbruch nach oben ermöglichen könnten.
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