Weitere Kursverluste musste die Aktie von DroneShield am Freitag zwar nicht mehr hinnehmen, allerdings wird eine enttäuschende Woche beendet. DroneShield kommt am Freitag mit einem kleinen Gewinn in Höhe von je nach Börsenplatz circa 3 bis 3,5 % über die Ziellinie. 0,78 Euro werden für das Papier bezahlt.
Die Australier sind allerdings mit einem Minus in Höhe von 7,2 % in der laufenden Woche auch jetzt noch auf dem Weg nach unten. Das Papier ist massiv unter Druck geraten. Zurzeit gibt es wenig Anlass, an ein schnelles Comeback zu glauben. Denn das größte Problem für DroneShield wird eher nicht die wirtschaftliche Entwicklung sein, sondern vor allem der Umstand, dass Short-Investoren hier ihre Finger im Spiel haben.
DroneShield wird derzeit von anderen Kräften gejagt
Das Unternehmen hatte für das erste Halbjahr noch einen Rekordumsatz in Höhe von 125,8 Millionen AUD gemeldet. Das war ein Plus in Höhe von 74 % bei einem Nettoverlust in Höhe von 32,2 Millionen AUD nach Steuern. Das schien den Börsen Anlass zu geben, weiter im Verkaufsmodus zu bleiben, der seit ungefähr Mitte März gilt.
Tatsächlich hatte das Unternehmen auch im Sommer, im Spätsommer, schon schlechte Nachrichten zu den wirtschaftlichen Daten gegeben. Die Bruttomarge war von 65,3 % auf 60 % gesunken. Und dennoch scheint hier offensichtlich die Short-Attacke in Australien, die sich schon seit Langem hinzieht, den entscheidenden Impuls zu geben.
Die Aktie wird schlicht und ergreifend nach unten verkauft. Zuletzt hatte DroneShield noch ein neues 1-Jahres-Tief markiert. Das bedeutet, dass die Aktie wenig Chancen hat, sich dieser Klammer von selbst zu befreien. Wahrscheinlich wird DroneShield erst dann wieder wirtschaftlich adäquat bewertet, wenn die Short-Investoren hier ihre Ansprüche sozusagen befriedigt haben. Wann das sein wird, ist derzeit offen.
DroneShield selbst wird in wenigen Wochen seine Zahlen zum dritten Quartal präsentieren. Hier könnte normalerweise ein Umkehrpunkt nach oben erwartet werden. Analysten gehen auch von einem sehr stark steigenden Aktienkurs aus. Allerdings beobachten nur wenige Analysten die Aktie. Und die Short-Attacken werden offensichtlich in diesen Prognosen wenig behandelt. Das heißt unter dem Strich, dass DroneShield derzeit noch von außen nach unten gedrückt wird und insofern schwierig kalkulierbar ist.
Wenn es nach Analysten geht, sollte der Kurs deutlich steigen.
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