E.ON treibt den Umbau seiner Finanzierung konsequent voran. Der Essener Energiekonzern hat am Kapitalmarkt weitere 1,3 Milliarden Euro über grüne Anleihen eingesammelt. Damit sichert das Management einen Großteil des Geldes, das für die Modernisierung der europäischen Stromnetze in diesem Jahr noch fehlte.
Die Neuemission teilt sich in zwei Tranchen zu je 650 Millionen Euro auf. Das Papier mit einer Laufzeit bis Mai 2031 ist mit einem Kupon von 3,475 Prozent ausgestattet.
Die zweite Tranche läuft bis Mai 2036. Hier liegt die Verzinsung für Investoren bei 4,053 Prozent.
Seit Jahresbeginn summiert sich das am Kapitalmarkt aufgenommene Volumen auf insgesamt 4,3 Milliarden Euro. Bemerkenswert ist dabei der hohe Anteil grüner Instrumente, der mit 72 Prozent deutlich über dem ursprünglichen Ziel von 50 Prozent liegt.
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Sämtliche Erlöse sind zweckgebunden. Sie fließen gemäß der EU-Taxonomie in Projekte, die den ökologischen Umbau der Energieversorgung unterstützen.
Parallel dazu untermauern die Zahlen für das erste Quartal die operative Stabilität des Konzerns. Das bereinigte EBITDA stieg um zwei Prozent auf rund 3,3 Milliarden Euro. Das bereinigte Nettoergebnis kletterte derweil um sieben Prozent auf über 1,3 Milliarden Euro.
Hinzu kommt die geplante Übernahme von OVO Energy im Vereinigten Königreich. Dieser Schritt soll die Kundenbasis stärken und langfristig zum Konzernerfolg beitragen.
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An der Börse notiert das Papier aktuell bei 18,58 Euro. Seit Jahresbeginn verzeichnet die Aktie ein Plus von knapp 13 Prozent, bleibt jedoch rund 1,7 Prozent unter ihrem 50-Tage-Durchschnitt.
Der Fokus des Managements liegt weiterhin auf der Infrastruktur. Investitionen in die Versorgungssicherheit bilden das Rückgrat der künftigen Ertragsentwicklung.
Der langfristige Investitionsplan sieht bis 2030 Ausgaben von insgesamt 48 Milliarden Euro vor. Rund 40 Milliarden Euro davon fließen in die Stromnetze. Eine kürzlich abgeschlossene Netzmodernisierung in Ungarn für rund 295 Millionen Euro unterstreicht diesen Kurs.
Diese Investitionen bilden das Fundament für die angestrebte Ertragssteigerung der kommenden Jahre. Für das Gesamtjahr 2026 hält der Vorstand Kurs. Das Ziel für das bereinigte EBITDA liegt zwischen 9,4 und 9,6 Milliarden Euro.
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