Eco Oil & Gas wandelt sich vom kleinen Explorer zum strategischen Partner der Branchengrößen. Durch neue Abkommen und Zukäufe sichert sich das Unternehmen den Zugang zu den wichtigsten Bohrgebieten im Atlantik. Das Ziel ist nun die Umsetzung milliardenschwerer Projekte.

Expansion in die Falklandinseln

In den kommenden Wochen steht der Abschluss der Übernahme von JHI Associates an. Dieser Schritt öffnet die Tür zu den Falklandinseln über die PL001-Lizenz. Parallel dazu erhöht das Unternehmen seine Präsenz im Guyana-Suriname-Becken.

Die Integration großer Industriepartner bleibt der entscheidende Faktor für die weitere Entwicklung. Im südafrikanischen Orange Basin warten die Beteiligten aktuell auf grünes Licht der Behörden. Definitive Vereinbarungen für die Lizenzen liegen bereits vor.

Das Orange Basin gilt nach mehreren Funden durch globale Ölkonzerne als eines der vielversprechendsten Gebiete weltweit. Sobald die Genehmigungen eintreffen, übernehmen die Partner die Kosten für die anstehenden Arbeitsprogramme. Das Management will so das finanzielle Risiko für die eigene Bilanz minimieren.

Technische Offensive mit BP

In Namibia fungiert BP als wichtiger Partner für die technische Erschließung im Walvis-Becken. Das Team plant neue seismische Untersuchungen und die Aufarbeitung bestehender Daten. Diese Analysen sollen die besten Bohrziele für die Zukunft identifizieren.

Das Orinduik-Feld vor Guyana bleibt der wichtigste Pfeiler für die langfristige Bewertung. Aktuell verhandelt das Management mit den dortigen Behörden über die Bedingungen für die nächsten Erkundungsphasen. Ein Erfolg könnte weitere Partner anlocken und den Zeitplan für Bohrungen festlegen.

Die finanzielle Last sinkt durch Barzahlungen und Kostenübernahmen durch Partner wie Navitas Petroleum. Das Unternehmen bereitet sich nun auf die nächste Wachstumsphase vor. Der Fokus liegt bis zum Jahresende auf dem Vollzug der ausstehenden Akquisitionen.