Elbit Systems liefert im ersten Quartal kräftig ab. Der israelische Rüstungskonzern steigert Umsatz und Gewinn deutlich und meldet zugleich einen neuen Milliardenauftrag aus Europa. Der Markt reagiert prompt.
Quartal mit klarer Verbesserung
Der Umsatz kletterte auf 2,19 Milliarden US-Dollar. Das entspricht einem Plus von rund 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Unter dem Strich verdiente Elbit 160,79 Millionen US-Dollar nach 107,08 Millionen US-Dollar im Vorjahresquartal.
Auch je Aktie legte das Ergebnis zu. Das unverwässerte EPS stieg auf 3,46 US-Dollar, das verwässerte auf 3,34 US-Dollar. Auf Non-GAAP-Basis lag der Gewinn bei 186,4 Millionen US-Dollar, das bereinigte EPS bei 3,87 US-Dollar.
Der Bruttogewinn erreichte 552,1 Millionen US-Dollar. Die Marge lag bei 25,2 Prozent. Das bereinigte Betriebsergebnis kam auf 222 Millionen US-Dollar.
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Europa bestellt groß ein
Noch wichtiger für die Perspektive ist der neue Auftrag. Ein europäischer Kunde hat Elbit einen Fünfjahresvertrag über 1,4 Milliarden US-Dollar erteilt. Das Paket umfasst unbemannte autonome Systeme, elektronische Kampfführung, präzisionsgelenkte Munition, elektro-optische Systeme und SDR-Funkgeräte.
Elbit-Chef Bezhalel Machlis verweist auf die Breite des Portfolios. Der Auftrag soll helfen, die Manövrierfähigkeit und Überlebensfähigkeit der militärischen Systeme des Kunden zu verbessern. Für den Konzern ist das ein starkes Signal für die Nachfrage nach integrierten Verteidigungslösungen.
Auftragsbestand auf Rekordstand
Der Effekt zeigt sich auch im Auftragsbuch. Elbit kommt nun auf einen Rekordbestand von 30,2 Milliarden US-Dollar nach 28,1 Milliarden US-Dollar im Vorjahr. Das sichert hohe Auslastung für die kommenden Jahre.
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Die Nachfrage zieht über mehrere Bereiche an, darunter Land, C4I, Cyber sowie ISTAR/EW. Ein Teil des Rückenwinds kommt aus regionalen Konflikten. Für den Konzern ist das operativ eine stabile Grundlage, auch wenn das Umfeld angespannt bleibt.
Aktie springt nach oben
An der Börse kam die Nachricht gut an. Die Elbit-Aktie legte am Dienstag um 10,17 Prozent auf 715,00 Euro zu. Seit Jahresanfang steht damit ein Plus von 41,44 Prozent zu Buche.
Der Kurs liegt nur knapp unter dem 50-Tage-Durchschnitt von 733,39 Euro. Vom 52-Wochen-Hoch bei 877,00 Euro ist die Aktie aber noch 18,47 Prozent entfernt. Das zeigt: Die Bewertung hat sich verbessert, der Abstand zur Spitze bleibt trotzdem sichtbar.
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