Elbit Aktie: 10,17 Prozent Sprung auf 715 Euro

Rüstungskonzern Elbit steigert Umsatz und Gewinn deutlich und erhält Großauftrag über 1,4 Milliarden Dollar aus Europa.

Elbit Aktie
Kurz & knapp:
  • Umsatzplus von 15 Prozent auf 2,19 Milliarden Dollar
  • Gewinn steigt auf 160,8 Millionen Dollar
  • Milliardenauftrag aus Europa für unbemannte Systeme
  • Auftragsbestand erreicht Rekordniveau von 30,2 Milliarden Dollar

Elbit Systems liefert im ersten Quartal kräftig ab. Der israelische Rüstungskonzern steigert Umsatz und Gewinn deutlich und meldet zugleich einen neuen Milliardenauftrag aus Europa. Der Markt reagiert prompt.

Quartal mit klarer Verbesserung

Der Umsatz kletterte auf 2,19 Milliarden US-Dollar. Das entspricht einem Plus von rund 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Unter dem Strich verdiente Elbit 160,79 Millionen US-Dollar nach 107,08 Millionen US-Dollar im Vorjahresquartal.

Auch je Aktie legte das Ergebnis zu. Das unverwässerte EPS stieg auf 3,46 US-Dollar, das verwässerte auf 3,34 US-Dollar. Auf Non-GAAP-Basis lag der Gewinn bei 186,4 Millionen US-Dollar, das bereinigte EPS bei 3,87 US-Dollar.

Der Bruttogewinn erreichte 552,1 Millionen US-Dollar. Die Marge lag bei 25,2 Prozent. Das bereinigte Betriebsergebnis kam auf 222 Millionen US-Dollar.

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Europa bestellt groß ein

Noch wichtiger für die Perspektive ist der neue Auftrag. Ein europäischer Kunde hat Elbit einen Fünfjahresvertrag über 1,4 Milliarden US-Dollar erteilt. Das Paket umfasst unbemannte autonome Systeme, elektronische Kampfführung, präzisionsgelenkte Munition, elektro-optische Systeme und SDR-Funkgeräte.

Elbit-Chef Bezhalel Machlis verweist auf die Breite des Portfolios. Der Auftrag soll helfen, die Manövrierfähigkeit und Überlebensfähigkeit der militärischen Systeme des Kunden zu verbessern. Für den Konzern ist das ein starkes Signal für die Nachfrage nach integrierten Verteidigungslösungen.

Auftragsbestand auf Rekordstand

Der Effekt zeigt sich auch im Auftragsbuch. Elbit kommt nun auf einen Rekordbestand von 30,2 Milliarden US-Dollar nach 28,1 Milliarden US-Dollar im Vorjahr. Das sichert hohe Auslastung für die kommenden Jahre.

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Die Nachfrage zieht über mehrere Bereiche an, darunter Land, C4I, Cyber sowie ISTAR/EW. Ein Teil des Rückenwinds kommt aus regionalen Konflikten. Für den Konzern ist das operativ eine stabile Grundlage, auch wenn das Umfeld angespannt bleibt.

Aktie springt nach oben

An der Börse kam die Nachricht gut an. Die Elbit-Aktie legte am Dienstag um 10,17 Prozent auf 715,00 Euro zu. Seit Jahresanfang steht damit ein Plus von 41,44 Prozent zu Buche.

Der Kurs liegt nur knapp unter dem 50-Tage-Durchschnitt von 733,39 Euro. Vom 52-Wochen-Hoch bei 877,00 Euro ist die Aktie aber noch 18,47 Prozent entfernt. Das zeigt: Die Bewertung hat sich verbessert, der Abstand zur Spitze bleibt trotzdem sichtbar.

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Mit über fünfzehn Jahren Erfahrung als Wirtschaftsjournalist hat sich Felix Baarz als Experte für internationale Finanzmärkte etabliert. Seine Leidenschaft gilt den Mechanismen globaler Finanzmärkte und komplexen wirtschaftspolitischen Zusammenhängen, die er für seine Leserschaft verständlich aufbereitet.In Köln geboren und aufgewachsen, entdeckte er früh sein Interesse für Wirtschaftsthemen und internationale Entwicklungen. Nach seinem Studium startete er als Wirtschaftsredakteur bei einer renommierten deutschen Fachpublikation, bevor ihn sein Weg ins Ausland führte.Ein prägendes Kapitel seiner Karriere waren die sechs Jahre in New York, wo er direkten Einblick in die globale Finanzwelt erhielt. Die Berichterstattung von der Wall Street und über weltweite wirtschaftspolitische Entscheidungen schärfte seinen Blick für globale Zusammenhänge.Heute ist Felix Baarz als freier Journalist für führende Wirtschafts- und Finanzmedien im deutschsprachigen Raum tätig. Seine Arbeit zeichnet sich durch fundierte Recherchen und präzise Analysen aus. Er möchte nicht nur Fakten präsentieren, sondern auch deren Bedeutung erklären und seinen Lesern Orientierung bieten – sei es zu wirtschaftlichen Trends, politischen Entscheidungen oder langfristigen Veränderungen in der Finanzwelt.Zusätzlich moderiert er Diskussionen und nimmt an Expertenrunden teil, um sein Wissen einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Dabei liegt sein Fokus darauf, komplexe Themen informativ und inspirierend zu vermitteln. Felix Baarz versteht seine journalistische Aufgabe darin, in einer sich schnell wandelnden Welt einen klaren Blick auf wirtschaftliche Zusammenhänge zu ermöglichen und seine Leser bei fundierten Entscheidungen zu unterstützen – beruflich wie privat.