Electra Battery Materials macht bei seiner Cobalt-Raffinerie in Ontario Tempo. Das Projekt soll North Americas erste Anlage für battery-grade Cobalt sulfate werden. Für den Konzern ist das mehr als ein Bauvorhaben. Es ist der Versuch, sich in einer kritischen Lieferkette früh festzusetzen.
Bauplan mit klaren Meilensteinen
Im ersten Quartal 2026 hat Electra einen Bauetat von 73 Millionen US-Dollar genehmigt und einen klaren Ablaufplan festgelegt. Für einzelne Anlagenteile peilt das Unternehmen die Inbetriebnahme im vierten Quartal 2026 an. Die mechanische Fertigstellung soll im zweiten Quartal 2027 folgen.
Der Regelbetrieb ist für das vierte Quartal 2027 vorgesehen. Das ist ambitioniert. Aber der Zeitplan zeigt: Das Projekt bleibt nicht mehr bei Absichtserklärungen stehen.
Am 13. Mai vergab Electra zudem ein Baupaket im Wert von 25 Millionen kanadischen Dollar an WB Melback Corporation. Das örtliche Industrieunternehmen übernimmt den Bau des Solvent-Extraction-Gebäudes nördlich von Toronto. Zum Auftrag gehören Beton- und Tiefbauarbeiten, Stahlbau, Rohrleitungen sowie Elektro- und Instrumentierungsarbeiten.
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Mehr Geld, mehr Planungssicherheit
Auch finanziell hat sich die Lage im Quartal verbessert. Electra beendete die ersten drei Monate mit rund 40 Millionen Dollar an liquiden Mitteln. Das verschafft dem Unternehmen Spielraum für den weiteren Ausbau.
Hinzu kommt ein aktualisierter Liefervertrag mit LG Energy Solution. Die Vereinbarung sichert dem Batteriehersteller für mehrere Jahre 60 Prozent der geplanten Cobalt-Sulfat-Produktion bis 2029. Eine Verlängerung bis 2032 bleibt möglich. Rund 40 Prozent der Kapazität sind damit weiter offen.
Genau darin liegt ein wichtiger Punkt. Electra hält sich bei der Vermarktung einen Teil der Produktion frei. Das schafft Flexibilität, falls sich Preise oder Nachfrage im Markt drehen.
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Schlüsselbaustein für Nordamerika
Die Anlage soll zunächst 5.120 Tonnen enthaltenes Cobalt pro Jahr produzieren. Die Nennkapazität des Kristallisators liegt bei bis zu 6.500 Tonnen jährlich. Für die nordamerikanische Auto- und Speicherindustrie wäre das ein strategischer Standortvorteil.
Electra setzt außerdem auf weitere Geschäftsfelder. Das Unternehmen prüft Black-Mass-Recycling, um Rohstoffe aus Altbatterien zurückzugewinnen. Auch Nickel-Raffination und andere nachgelagerte Batteriematerialien bleiben auf der Agenda.
Bislang summieren sich die vergebenen Bauverträge auf rund 32 Millionen kanadische Dollar. Das zeigt: Aus der Projektphase wird allmählich ein konkreter Industrieaufbau. Am wichtigsten bleibt nun, ob Electra den engen Zeitplan bis Ende 2027 einhält.
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