Eli Lilly zieht weiter viel Geld von Profis an. Neue Meldungen zu Fondsbeständen treffen auf starke Quartalszahlen und eine hohe Bewertung am Markt. Das sorgt für Rückenwind, aber auch für klare Meinungsunterschiede.
Große Investoren greifen zu
Mehrere Vermögensverwalter haben ihre Positionen im vierten Quartal 2025 kräftig aufgestockt. WealthPlan Investment Management erhöhte den Bestand um 190,5 Prozent auf 5.955 Aktien. May Hill Capital legte um 131,6 Prozent zu und hielt danach 3.170 Aktien.
Abacus Wealth Partners ging noch einen Schritt weiter. Die Firma erhöhte ihre Position um 572 Prozent auf 2.708 Aktien. L & S Advisors baute den Bestand um 27,8 Prozent aus und kam auf 14.751 Aktien.
Nicht alle Investoren kauften zu. Cambridge Investment Research Advisors reduzierte den Bestand um 1,6 Prozent, blieb mit 173.974 Aktien aber ein großer Halter. Insgesamt liegen rund 82,53 Prozent der ausstehenden Aktien in institutionellen Händen.
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Zahlen treiben die Story
Der jüngste Quartalsbericht hat den Fokus auf das Wachstum des Konzerns noch einmal verschärft. Im ersten Quartal 2026 erzielte Eli Lilly 19,8 Milliarden Dollar Umsatz. Das entsprach einem Plus von 55,5 Prozent. Der Gewinn je Aktie lag bei 8,55 Dollar.
Auch der Ausblick bleibt ambitioniert. Für das Geschäftsjahr 2026 stellt das Unternehmen einen Gewinn je Aktie zwischen 35,50 und 37,00 Dollar in Aussicht. Dazu kommt die Dividende von 1,73 Dollar je Aktie, die am 10. Juni gezahlt werden soll. Ex-Dividenden-Tag ist der 15. Mai.
Der Markt bewertet den Konzern bereits sehr hoch. Die Aktie schloss zuletzt bei 859,80 Euro. Seit Jahresbeginn liegt sie aber noch im Minus, während sie auf Jahressicht klar zugelegt hat. Der Kurs bewegt sich damit weiter deutlich über dem 200-Tage-Durchschnitt, aber unter dem bisherigen Hoch von 959,50 Euro.
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Bewertung bleibt umstritten
Die Analysten sehen das Papier derzeit überwiegend positiv. Im Konsens lautet das Urteil auf „Moderate Buy“, das durchschnittliche Kursziel liegt bei 1.218,33 Dollar. Barclays hob das Ziel auf 1.400 Dollar an und bleibt bei „Overweight“. JPMorgan liegt mit 1.300 Dollar ebenfalls auf „Overweight“. HSBC fällt mit „Reduce“ und einem Ziel von 850 Dollar aus der Reihe.
Der Streitpunkt ist klar: Das operative Momentum stimmt, die Bewertung ist anspruchsvoll. Lilly profitiert stark vom Geschäft mit Abnehmmitteln. Der neue orale Wirkstoff Foundayo und frische Phase-3-Daten zu Retatrutide stützen die Fantasie zusätzlich. Genau diese Pipeline macht die Aktie für institutionelle Anleger so interessant.
Am Markt bleibt das Bild daher zweigeteilt. Der RSI liegt mit 41,2 im neutralen Bereich, die 30-Tage-Volatilität von 41,76 Prozent zeigt aber, wie schnell die Stimmung kippen kann. Solange die Wachstumserwartungen hoch bleiben und die Pipeline liefert, dürfte Lilly ein bevorzugter Titel im Pharmasektor bleiben.
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