Die Aktie von Eli Lilly notiert aktuell bei rund 947 Euro und zählt damit zu den teuersten Titeln im globalen Pharmasektor. Der US-Konzern befindet sich auf einem aggressiven Expansionskurs – und setzt dabei vor allem auf gezielte Zukäufe. Die jüngsten Deals zeigen: Lilly will seine Vormachtstellung systematisch ausbauen.
1,2 Milliarden Dollar für Ventyx Biosciences
Im März 2025 gab Lilly die Übernahme von Ventyx Biosciences bekannt. Für 1,2 Milliarden US-Dollar sicherte sich der Pharma-Riese die Biotech-Schmiede. Der Aufschlag für die Aktionäre: satte 62 Prozent. Die Transaktion passt strategisch ins Portfolio, schließlich dominiert Lilly mit seinen Blockbustern Mounjaro (Diabetes) und Zepbound (Adipositas) bereits das lukrative Stoffwechsel-Segment. Mit Ventyx geht der Konzern allerdings eine Wette ein – die Projekte des Unternehmens sind noch weit von einer Marktzulassung entfernt.
Ankerinvestor bei Aktis Oncology
Doch Lilly denkt auch über organisches Wachstum hinaus. Als Ankerinvestor stieg der Konzern beim geplanten Börsengang von Aktis Oncology ein. Der Radiopharma-Spezialist will über die Nasdaq einen dreistelligen Millionen-Dollar-Betrag einsammeln – und konnte mit Lilly einen namhaften Großaktionär gewinnen. Es ist der erste US-Börsengang des Jahres 2025, und Lilly positioniert sich frühzeitig in einem vielversprechenden Nischenmarkt.
Druck auf die Konkurrenz wächst
Was bedeutet diese Strategie für den Markt? Lilly setzt nicht nur auf die Cash-Maschine aus Diabetes- und Adipositas-Therapien, sondern diversifiziert gezielt in Bereiche mit hohem Potenzial. Während Konkurrent Novo Nordisk nach einer Gewinnwarnung unter Druck steht und mit günstigeren Wegovy-Kopien kämpft, nutzt Lilly seine finanzielle Stärke für strategische Akquisitionen. Die aggressive M&A-Politik könnte den Vorsprung weiter ausbauen.
Pipeline wird breiter, Risiko bleibt
Die milliardenschweren Übernahmen sind ein klares Signal: Lilly will seine Dominanz langfristig zementieren. Die Produktpipeline wächst, die Abhängigkeit von einzelnen Blockbustern sinkt. Allerdings bleibt das Risiko: Viele der zugekauften Projekte befinden sich noch in frühen Entwicklungsphasen. Ob sich die Wetten auszahlen, wird sich erst in den kommenden Jahren zeigen. Die Aktie jedenfalls preist aktuell viel Vertrauen in diese Strategie ein.
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