Energy Fuels festigt seine Position als zentraler Knotenpunkt für kritische Mineralien in den USA. Mit der White Mesa Mill in Utah betreibt das Unternehmen nicht nur die einzige konventionelle Uranmühle des Landes, sondern meldet nun auch einen technischen Durchbruch bei Seltenen Erden. Dieser Schritt verringert die amerikanische Abhängigkeit von ausländischen Lieferketten bei strategisch wichtigen Rohstoffen für die Rüstungs- und Technologieindustrie.
Durchbruch bei Seltenen Erden
Kürzlich gelang in der Anlage in Utah die Produktion des ersten Kilogramms hochreinen Terbiumoxids. Mit einem Reinheitsgrad von 99,9 Prozent auf Pilotebene erfüllt das Material die strengen Anforderungen globaler Hersteller von Permanentmagneten. Zuvor hatte das Unternehmen bereits rund 30 Kilogramm Dysprosiumoxid hergestellt. Energy Fuels ist damit seit Jahrzehnten das erste US-Unternehmen, das hochreines Terbium aus primären mineralischen Rohstoffen gewinnt.
Um die Versorgung der Anlage langfristig zu sichern, treibt das Management die internationale Expansion voran. Das Donald-Projekt in Australien gilt mittlerweile als baureif, der Baubeginn wird noch für das laufende Jahr 2026 angestrebt. Es soll künftig Monazitsand für die Verarbeitung in Utah liefern. Zusätzlich wurde das Vara Mada-Projekt in Madagaskar in das Portfolio integriert.
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Uran-Geschäft treibt den Umsatz
Die Geschäftszahlen des Jahres 2025 zeigen eine deutliche Verschiebung der Einnahmequellen. Während der Gesamtumsatz aufgrund rückläufiger Verkäufe von Mineralsanden um 16 Prozent auf 65,9 Millionen US-Dollar sank, wuchsen die Einnahmen aus dem Uran-Geschäft im Jahresvergleich um 31 Prozent auf 50,1 Millionen US-Dollar. Dabei verkaufte das Unternehmen 650.000 Pfund Uran zu einem durchschnittlichen Preis von 74,21 US-Dollar pro Pfund.
Für die kommenden Jahre hat sich Energy Fuels mit sechs langfristigen Lieferverträgen bei US-Kernkraftwerken abgesichert. Diese Vereinbarungen laufen bis 2032 und umfassen ein potenzielles Gesamtvolumen von bis zu 5,29 Millionen Pfund. An der Börse notiert der Titel aktuell bei 15,45 Euro und verzeichnet auf Sicht von zwölf Monaten einen Wertzuwachs von knapp 350 Prozent.
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Die Wall Street reagiert positiv auf die reduzierte Abhängigkeit von Einzelprojekten und die starke Marktposition. Analysten vergeben mehrheitlich die Einstufung „Strong Buy“ und rufen folgende Kursziele aus:
* Höchstes Kursziel: 34,00 US-Dollar
* Mittleres Kursziel: 27,25 US-Dollar
* Niedrigstes Kursziel: 15,50 US-Dollar
Im April 2026 steht nun ein geplanter Wechsel an der Unternehmensspitze an. Ross Bhappu wird die Position des CEO von Mark Chalmers übernehmen und die Aufgabe haben, die geplante Produktionssteigerung der White Mesa Mill auf bis zu 6.000 Tonnen NdPr-Oxid jährlich bis Mitte 2027 operativ umzusetzen.
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