Ethereum: Glamsterdam-Fork zielt auf 10.000 TPS

Ethereum bereitet das bedeutendste Upgrade seit The Merge vor. Trotz technischer Fortschritte bleibt der Ether-Kurs schwach und verzeichnet Jahresverluste.

Ethereum Aktie
Kurz & knapp:
  • Glamsterdam-Upgrade startet im ersten Halbjahr
  • Trennung von Block-Erstellern und Prüfern
  • Ether-Kurs fällt seit Jahresbeginn um 22 Prozent
  • BlackRock dominiert ETF-Zuflüsse mit Millionenbeträgen

Ethereum baut seine Infrastruktur massiv um. Das Netzwerk bereitet sich auf das wichtigste Update seit „The Merge“ vor. Die Entwickler wollen die Kernarchitektur grundlegend verändern. An der Börse herrscht derweil Skepsis.

Fokus auf die Basisschicht

Das geplante „Glamsterdam“-Upgrade soll im ersten Halbjahr 2026 starten. Es zielt direkt auf die Basisschicht des Netzwerks ab. Die Entwickler ändern, wie Blöcke gebaut und Transaktionen verarbeitet werden. Das Ziel: Das Netzwerk soll künftig 10.000 Transaktionen pro Sekunde bewältigen.

Ein zentraler Baustein ist die Trennung von Block-Erstellern und Prüfern direkt im Protokollcode. Bisher übernehmen externe Dienstleister diese Aufgabe zu fast 90 Prozent. Das birgt Zentralisierungsrisiken. Die Folge: Künftig fallen diese Mittelsmänner weg. Für institutionelle Investoren bedeutet das vor allem verlässliche und prüfbare Abläufe. Obendrein sinken die Gebühren voraussichtlich massiv.

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Diskrepanz am Markt

Am Kryptomarkt spiegelt sich dieser technische Fortschritt kaum wider. Der Ether-Kurs notiert aktuell bei rund 2.330 US-Dollar. Seit Jahresbeginn steht ein Minus von gut 22 Prozent auf der Kurstafel. Die wichtige 200-Tage-Linie bleibt damit in weiter Ferne. Auch die On-Chain-Aktivität schwächelt. Die Einnahmen dezentraler Anwendungen halbierten sich zuletzt.

BlackRock dominiert ETF-Zuflüsse

Parallel zur schwachen Kursentwicklung fließt frisches Kapital in den Markt. Spot-ETFs sammelten in den vergangenen zehn Handelstagen rund 633 Millionen Dollar ein. Die Nachfrage konzentriert sich dabei extrem. An einem einzigen Handelstag im April zog der BlackRock-Fonds über 32 Millionen Dollar an. Andere Anbieter verzeichneten zeitgleich leichte Abflüsse.

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Die Anleger halten ihre Bestände fest. Fast 39 Millionen Ether stecken aktuell in Staking-Verträgen. Das entspricht rund einem Drittel des gesamten Angebots. Die Entwickler blicken indes schon weiter. Für die zweite Jahreshälfte 2026 ist das „Hegotá“-Upgrade geplant. Es soll den Speicherbedarf für Netzwerkknoten drastisch senken.

Glamsterdam und Hegotá bilden zusammen Ethereums wichtigstes Infrastrukturjahr seit Langem. Im April durchläuft Glamsterdam nun strenge Testphasen in Entwicklernetzwerken. Die Aktivierung auf den großen Testnets Holesky und Sepolia folgt in den kommenden Monaten. Erst wenn diese Probeläufe fehlerfrei enden, steht der Weg für das Mainnet-Update offen.

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