Critical Metals Corp hat am Donnerstag einen 15-jährigen Abnahmevertrag für das Tanbreez-Projekt in Südgrönland unterzeichnet — und damit European-Lithium-Aktionären einen ersten konkreten Blick auf den Wert ihrer künftigen Beteiligung gegeben.
Tanbreez: Offtake-Vertrag mit REalloys
Vertragspartner ist REalloys Inc. (NASDAQ: ALOY). Die Vereinbarung sichert die langfristige Lieferung von Seltenen-Erden-Konzentrat aus dem Tanbreez-Projekt, das als eines der größten unerschlossenen Schwer-Seltenerden-Vorkommen weltweit gilt. Die Rohstoffe sind zentral für die Herstellung von Magneten in Elektromotoren und Rüstungsanwendungen.
Für European-Lithium-Aktionäre ist der Deal direkt relevant: Das Unternehmen hält derzeit 7,5 Prozent an Tanbreez. Nach Abschluss der Übernahme durch Critical Metals — geregelt durch ein am 18. Mai 2026 unterzeichnetes Scheme Implementation Deed — wird Critical Metals 100 Prozent des Projekts kontrollieren.
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Aktientausch und Kapitalstruktur
Die Transaktion ist als gerichtlich genehmigtes Scheme of Arrangement strukturiert. European-Lithium-Aktionäre erhalten 0,035 Critical-Metals-Aktien je gehaltener Aktie. Inhaber von Optionsscheinen werden nach einem angepassten Umtauschverhältnis ebenfalls mit Critical-Metals-Papieren bedient.
Ein Besonderheit der aktuellen Struktur: European Lithium hält selbst rund 31 Prozent der ausstehenden Critical-Metals-Aktien — knapp 45,5 Millionen Stück. Diese Kreuzbeteiligung soll nach Abschluss aufgelöst werden, um den Streubesitz an der NASDAQ zu erhöhen.
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Knappe Kassenreserven als Risikofaktor
Eine zentrale Abschlussbedingung könnte noch für Spannung sorgen. European Lithium muss zum Zeitpunkt des Closings über einen Netto-Kassenbestand von mindestens 330 Millionen australischen Dollar verfügen. Per 31. März 2026 lag die Liquidität bei rund 306 Millionen australischen Dollar — das entspricht einem Puffer von knapp 24 Millionen Dollar unter der Mindestanforderung.
Wolfsberg und der Zeitplan
Neben Tanbreez bleibt das Wolfsberg-Lithiumprojekt in Österreich ein strategischer Eckpfeiler. Als erstes vollständig genehmigtes Lithiumbergwerk Europas soll es die Batterielieferkette des Kontinents stärken.
Die Hauptversammlung der European-Lithium-Aktionäre zur Abstimmung über die Transaktion ist für das dritte Quartal 2026 geplant. Der Abschluss des Deals wird in der zweiten Jahreshälfte 2026 erwartet — vorbehaltlich regulatorischer Freigaben und der Erfüllung der Liquiditätsbedingung.
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