European Lithium steht kurz vor dem Aufgehen in einem größeren Rohstoffkonzern. Das australische Unternehmen hat Mitte Mai eine bindende Fusionsvereinbarung mit dem Nasdaq-notierten Critical Metals Corp unterzeichnet — zu Konditionen, die den zuletzt gehandelten Kurs weit hinter sich lassen.
137 Prozent Prämie auf den letzten Schlusskurs
Der Deal ist als reiner Aktientausch strukturiert. Für jede European-Lithium-Aktie erhalten Aktionäre 0,035 Anteile an Critical Metals Corp. Das impliziert einen Wert von 0,58 australischen Dollar je Aktie — gegenüber dem letzten ungestörten Schlusskurs von 0,245 AUD vom 22. April 2026 entspricht das einer Prämie von 137 Prozent.
Nach Abschluss der Transaktion werden die bisherigen European-Lithium-Aktionäre rund 41 Prozent am kombinierten Unternehmen halten. Der Vollzug ist für die zweite Jahreshälfte 2026 geplant, vorbehaltlich der üblichen Genehmigungen durch Regulatoren, Gerichte und Aktionäre.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei European Lithium?
Tanbreez-Projekt als strategischer Kern
Im Mittelpunkt der Fusion steht das Tanbreez-Projekt in Grönland, eine Lagerstätte für schwere Seltene Erden. Critical Metals Corp hält bereits 92,5 Prozent daran — European Lithium bringt die verbleibenden 7,5 Prozent ein. Nach dem Zusammenschluss liegt das Projekt vollständig unter einem Dach.
Neben dem Projektanteil fließen erhebliche liquide Mittel in die neue Einheit. Per Ende März 2026 verfügte European Lithium über eine Kassenposition von rund 306 Millionen AUD, umgerechnet etwa 219 Millionen US-Dollar. Hinzu kommen handelbare Wertpapiere im Marktwert von rund 18 Millionen US-Dollar. Diese Mittel sollen die Entwicklung von Tanbreez beschleunigen, um die wachsende westliche Nachfrage nach schweren Seltenen Erden zu bedienen.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei European Lithium?
Beteiligung an CuFe sinkt leicht
Parallel zur laufenden Fusionsvorbereitung meldete European Lithium eine Verringerung seiner Beteiligung am australischen Mineralexplorer CuFe Limited. Der Stimmrechtsanteil fiel von 17,85 auf 16,73 Prozent — eine Verwässerung durch Kapitalerhöhungen bei CuFe, nicht durch einen aktiven Verkauf. Für die strategische Ausrichtung von European Lithium ist diese Minderheitsbeteiligung ohnehin Nebensache.
Das eigentliche Gewicht liegt auf dem Zusammenschluss mit Critical Metals Corp. Stimmen Aktionäre und Behörden zu, verschwindet European Lithium als eigenständige Börsennotierung — und geht in einem Unternehmen auf, das Grönlands Seltene-Erden-Vorkommen mit einer dreistelligen Millionenkasse entwickeln will.
European Lithium-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue European Lithium-Analyse vom 26. Mai liefert die Antwort:
Die neusten European Lithium-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für European Lithium-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 26. Mai erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
European Lithium: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...


