European Lithium setzt sein Aktienrückkaufprogramm fort — und macht dabei keinen Hehl daraus, warum: Der Vorstand sieht im aktuellen Kurs eine deutliche Unterbewertung, die er vor allem auf das Tanbreez-Projekt in Grönland zurückführt.
Das neue sechsmonatige Programm läuft vom 15. April bis zum 15. Oktober 2026 und schließt nahtlos an das am 31. März ausgelaufene an. Rückkäufe sind bis zur gesetzlichen Grenze von 10 % des ausgegebenen Kapitals möglich, erworbene Aktien werden eingezogen. Umfang und Zeitpunkt der Käufe hängen von den jeweiligen Marktbedingungen ab, Evolution Capital bleibt als Broker an Bord.
Tanbreez als zentrales Bewertungsargument
Executive Chairman Tony Sage begründet die Entscheidung offen damit, dass der Börsenkurs die Substanz des Unternehmens nicht widerspiegle. Im Mittelpunkt steht dabei die Beteiligung an Critical Metals Corp und deren Tanbreez-Projekt — einer der weltweit größten Seltene-Erden-Lagerstätten in Grönland. Rund 30 % der Ressource entfallen auf schwere Seltene Erden, die für Verteidigungssysteme, Hochleistungsmagnete und Elektronik besonders gefragt sind.
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Die geopolitische Relevanz des Projekts hat zuletzt zugenommen. China kontrolliert etwa 90 % der globalen Verarbeitungskapazitäten für Seltene Erden und hat bereits Exportbeschränkungen eingesetzt. Westliche Regierungen suchen aktiv nach Alternativen — Tanbreez rückt dabei in den Fokus. Berichten zufolge haben US-amerikanische und dänische Stellen Druck ausgeübt, das Projekt aus chinesischem Einfluss herauszuhalten. Sage steht zudem im Austausch mit Donald Trump Jr. über die Rolle des Projekts bei der Diversifizierung westlicher Lieferketten.
Pilot-Anlage startet, Wolfsberg wartet
Operativ macht Tanbreez Fortschritte: Die Pilot-Anlage soll bereits im Mai in Betrieb gehen, rund 75 % der geplanten Produktion sind bereits an Kunden in Europa und den USA vorverkauft. Critical Metals führt zudem Gespräche mit US-Behörden über mögliche Liefervereinbarungen und den Aufbau von Verarbeitungskapazitäten — auch mit großen Rüstungsunternehmen.
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Das österreichische Wolfsberg-Projekt läuft dagegen auf niedrigerer Flamme. Die Abbaulizenz wurde im Februar um zwei Jahre verlängert, doch Umweltprüfungen infolge von Anwohnerprotesten verzögern den Zeitplan. Eine finale Investitionsentscheidung mit dem saudi-arabischen Partner Obeikan ist nun für Ende 2026 angepeilt.
Zum 1. April notierte die Aktie bei 0,235 AUD, nach einem Vortagesschluss von 0,210 AUD. Das Rückkaufprogramm läuft bis Oktober — bis dahin dürfte vor allem der Start der Tanbreez-Pilotanlage im Mai als erster konkreter Bewertungsanker dienen.
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