Fermi treibt den Ausbau seines ambitionierten Energie- und Rechenzentrumscampus „Project Matador“ weiter voran. Mit neuen Genehmigungsanträgen und frischem Kapital für Hardware-Käufe festigt das Unternehmen seine Ambitionen im Bereich der KI-Infrastruktur. Die operative Expansion gewinnt an Kontur, während die finanzielle Last für das junge Unternehmen steigt.
Massiver Ausbau der Kapazitäten
Die Tochtergesellschaft Fermi America hat bei den texanischen Umweltbehörden eine Genehmigung für zusätzliche 5 Gigawatt (GW) Leistung beantragt. Dieser Schritt folgt auf die bereits im Februar erteilte Erlaubnis für die ersten 6 GW. Langfristig plant Fermi am Standort Matador eine Gesamtkapazität von 17 GW. Der Energiemix soll dabei aus Erdgas, Kernkraft sowie Solar- und Batteriespeichern bestehen, um den enormen Stromhunger moderner Hyperscale-Rechenzentren zu bedienen.
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Finanzierung der Hardware gesichert
Parallel zum bürokratischen Fortschritt sichert sich Fermi die nötige Hardware für das Großprojekt. Über eine Tochtergesellschaft wurde ein Kreditvertrag mit der CLMG Corp. über bis zu 165 Millionen Dollar abgeschlossen. Das Kapital ist zweckgebunden für den Kauf von sechs Siemens-Gasturbinen, deren Auslieferung für das Jahr 2028 geplant ist. Insgesamt belaufen sich die zugesagten Finanzierungen für das Projekt Matador damit auf über 865 Millionen Dollar.
Quartalszahlen am Montag
Trotz der operativen Fortschritte bleibt die Lage an der Börse angespannt. Die Aktie notiert mit 5,38 Euro nur knapp über ihrem erst vor wenigen Tagen erreichten 52-Wochen-Tief und hat im vergangenen Monat fast die Hälfte an Wert verloren. Die hohe Volatilität spiegelt die Unsicherheit der Marktteilnehmer wider, ob Fermi die massiven Kapitalinvestitionen ohne finanzielle Schieflage bewältigen kann. Am Montag, den 30. März 2026, veröffentlicht das Unternehmen die Ergebnisse für das vierte Quartal, die Aufschluss über die aktuelle Bilanzstärke geben werden.
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