Umsatz eingebrochen, Aktie auf Tiefstand — und trotzdem unterzeichnet FintechWerx International einen verbindlichen IP-Kaufvertrag. Das Unternehmen aus Vancouver will mit der Technologie „High Risk Shield“ sein Plattformangebot ausbauen. Ob das reicht, um das Vertrauen der Anleger zurückzugewinnen, ist eine andere Frage.
Verbindlicher Vertrag statt Absichtserklärung
Am 5. Mai 2026 schloss FintechWerx International Software Services Inc. einen Kaufvertrag mit 1470500 BC Ltd. Gegenstand ist das gesamte geistige Eigentum und alle Technologieassets hinter High Risk Shield (HRS). Die Transaktion läuft über TrustWerx Solutions Inc., eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von FintechWerx.
HRS ist ein System zur Betrugserkennung auf Geräteebene. Es identifiziert risikoreiche Nutzer, automatisierten Traffic und bekannte Betrüger — in digitalem Handel, Affiliate-Marketing und ähnlichen Umgebungen. Der entscheidende Vorteil: Die Lösung erkennt schädliche Aktivitäten auch dann, wenn IP-Adressen oder Netzwerkkennungen wechseln. Das schließt eine bekannte Lücke in klassischen Betrugsschutzsystemen.
Die Vereinbarung wandelt eine unverbindliche Absichtserklärung vom Januar 2026 in einen bindenden Vertrag um.
Bezahlung in Aktien, abhängig von Meilensteinen
Die Akquisition ist vollständig aktienbasiert strukturiert. Zunächst plant FintechWerx die Ausgabe von 650.000 Aktien zu einem angenommenen Preis von 0,72 CA-Dollar je Aktie. Weitere 325.000 Aktien sollen folgen, sobald 5.000 mobile oder PC-Geräte die Technologie für eine Zahlung genutzt haben.
Der Abschluss steht noch unter Vorbehalt. Nötig sind die üblichen regulatorischen Genehmigungen — darunter die Zustimmung der Canadian Securities Exchange. Alle ausgegebenen Aktien unterliegen einer Haltefrist von vier Monaten und einem Tag.
Ein Produkt, aber kaum Einnahmen
Hier liegt das eigentliche Problem. Im Geschäftsjahr bis April 2025 erzielte FintechWerx gerade einmal 20.700 CA-Dollar Umsatz — ein Rückgang von über 87 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Kasse zeigt 84.100 CA-Dollar. Das ist dünn.
Die Aktie spiegelt diese Lage wider. Zu Jahresbeginn 2026 noch bei rund 5,00 CA-Dollar, notiert sie heute bei etwa 0,80 CA-Dollar. Das entspricht einem Kursverlust von rund 83 Prozent in wenigen Monaten.
Mai als Belastungstest
Das Unternehmen hat sich für Mai viel vorgenommen. Vom 11. bis 14. Mai stellt FintechWerx auf dem Web Summit in Vancouver aus — einer der größten Technologiekonferenzen weltweit mit über 20.000 Teilnehmern und rund 700 Investoren. Am 22. Mai präsentieren zwei Studierendenteams des British Columbia Institute of Technology ihre Ergebnisse aus einer zehnsemestrigen Betriebsprüfung. Schwerpunkt: prädiktive Analytik für kreditbezogene Entscheidungen.
CEO George Hofsink sieht in HRS eine Erweiterung der Plattform hin zu umfassender Risikointelligenz innerhalb eines einheitlichen Systems. Das klingt überzeugend — aber FintechWerx braucht zahlende Kunden, keine Konzepte. Der Mai wird zeigen, ob das Unternehmen auf dem Web Summit konkrete Geschäftsbeziehungen knüpft oder lediglich Aufmerksamkeit sammelt.
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