First Majestic Silver meldet beeindruckende Ergebnisse für das erste Quartal 2026. Während die Edelmetallpreise steigen, baut der Konzern seine Kriegskasse massiv aus und treibt die Effizienz in den Minen voran. Besonders die Pläne für die Jerritt Canyon Mine in Nevada sorgen für Bewegung in der Strategie.
Umsatz verdoppelt, Gewinn springt an
Der Umsatz verdoppelte sich im Vergleich zum Vorjahr fast auf 476,7 Millionen US-Dollar. Unterm Strich blieb ein Nettogewinn von 128,1 Millionen US-Dollar. Höhere Preise für Silber und Gold trieben das Ergebnis, obwohl das Unternehmen Teile seiner Bestände vorerst zurückhielt.
Der freie Cashflow erreichte nach Steuern einen Wert von 223,5 Millionen US-Dollar. Parallel dazu wuchs der Kassenbestand auf ein Rekordniveau von über 1,1 Milliarden US-Dollar an. Das Management nutzte die deutlich ausgeweiteten Margen im operativen Geschäft konsequent aus.
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Effizienzsprung in den mexikanischen Minen
Die Produktion liegt mit 3,5 Millionen Unzen Silber und rund 34.000 Unzen Gold voll auf Kurs. Vor allem die mexikanischen Standorte wie Los Gatos lieferten starke Beiträge zum Gesamtergebnis. Dort stieg die Durchlaufrate im ersten Quartal um 12 Prozent.
Durch die höhere Effizienz kann das Unternehmen nun auch Erz mit geringeren Gold- und Silberanteilen wirtschaftlich verarbeiten. In der zweiten Jahreshälfte soll die Anlage in Los Gatos stabil 4.000 Tonnen pro Tag bewältigen. Investitionen in die Erweiterung der Santa Elena Mühle unterstützen diesen Kurs.
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Neustart in Nevada geplant
Ein zentraler Baustein für das künftige Wachstum ist die Jerritt Canyon Goldmine in Nevada. Nach einer strategischen Überprüfung plant das Unternehmen dort den operativen Neustart. Die Produktion soll in der zweiten Jahreshälfte 2027 wieder anlaufen.
An der Börse spiegelt sich der operative Aufwind deutlich wider. Die Aktie legte seit Jahresbeginn um über 27 Prozent zu. Auf Sicht von zwölf Monaten verbuchten Anleger sogar ein Plus von rund 219 Prozent.
Für das Gesamtjahr 2026 peilt der Vorstand eine Silberproduktion von bis zu 14,4 Millionen Unzen an. Die Goldförderung soll zwischen 116.000 und 129.000 Unzen liegen. Die prall gefüllte Kasse liefert das nötige Polster, um die ambitionierten Ausbaupläne in Nevada und Mexiko ohne externe Finanzierung umzusetzen.
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