Focus Graphite: KI-Revolution im Graphitabbau!

Focus Graphite setzt KI zur präzisen Analyse von Graphitflocken ein. Die Methode ermöglicht gezielteren Abbau, kann die Projektwirtschaftlichkeit verbessern und wird auf weitere Vorkommen ausgeweitet.

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Kurz & knapp:
  • KI-Analyse bestimmt Graphitflockengrößen aus Bohrkernen
  • Ergebnisse fließen in aktualisierte Ressourcenschätzung ein
  • Technologie ermöglicht gezielten Abbau nach Kundenwunsch
  • Methode soll auch auf Lac-Knife-Projekt angewendet werden

Focus Graphite hat am 13. Januar 2026 die erfolgreiche Entwicklung einer KI-gestützten Technologie zur Bestimmung von Graphitflockengrößen bekanntgegeben. Die Innovation ermöglicht erstmals eine hochauflösende Kartierung der Flockengrößenverteilung direkt aus Bohrkernmaterial – ohne aufwendige metallurgische Großproben.

Die Technologie wurde in Zusammenarbeit mit IOS Services Géoscientifiques aus Saguenay entwickelt und bereits am Lac-Tétépisca-Projekt in Québec validiert. Rund 300 Proben aus Bohrprogrammen zwischen 2014 und 2022 werden derzeit verarbeitet. Die Ergebnisse sollen bis Ende Q1 2026 in die aktualisierte Mineralressourcenschätzung für die MOGC-Lagerstätte einfließen.

Warum ist das so bedeutend?

Der Clou: Graphitpreise schwanken massiv je nach Flockengröße. Feine Flocken bringen etwa 300 US-Dollar pro Tonne, Jumbo-Flocken über 1.400 US-Dollar. Bisher mussten Unternehmen auf pauschale „Basket-Preise“ aus wenigen Großproben zurückgreifen – ohne genaue Kenntnis, wo im Vorkommen welche Flockengrößen lagern.

Die neue KI-Methodik nutzt RGB-Bildanalyse hochauflösender Mikroskopaufnahmen. Ein proprietärer Algorithmus vermisst einzelne Graphitflocken größer als 20 Mikrometer. Das System wurde gegen metallurgische Bench-Scale-Tests an 30 Verbundproben und unabhängig per Rasterelektronenmikroskopie validiert.

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Erste Ergebnisse zeigen eine überraschende inverse Beziehung: Zonen mit niedrigerem Graphitgehalt enthalten signifikant mehr Jumbo-Flocken. Das könnte den Cut-off-Gehalt senken und die Projektökonomie deutlich verbessern.

Gezielter Abbau statt Massenlagerung

Richard Pearce, Branchenveteran und technischer Berater, brachte es auf den Punkt: Traditionelle Graphitbetriebe müssen große Haldenbestände vorhalten, weil sie nicht wissen, wo welche Flockengrößen auftreten. Mit der neuen Technologie wird „Mining with Intent“ möglich – die Gewinnung orientiert sich direkt an Kundenanforderungen.

Das bedeutet: Reduzierte Lagerbestände, weniger Abfall, niedrigere Prozesskosten. Focus kann gezielt die Bereiche abbauen, die für aktuelle Kundenspezifikationen optimal sind.

CEO Dean Hanisch betonte, dass Verantwortung bereits beim Abbau beginnen müsse. Die Technologie ergänzt die nachgelagerten ESG-Initiativen des Unternehmens, einschließlich chemiefreier Reinigungstechnologien.

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Die Zahlen hinter MOGC

Die MOGC-Lagerstätte liegt südwestlich des Manicouagan-Stausees und ist derzeit über 1,5 Kilometer eines insgesamt 8 Kilometer langen geophysikalischen Trends definiert. Der technische Bericht vom 4. April 2022 weist eine angezeigte Ressource von 59,3 Millionen Tonnen mit 10,61 Prozent graphitischem Kohlenstoff aus – das entspricht 6,3 Millionen Tonnen natürlichem Flockengraphit. Dazu kommen 14,9 Millionen Tonnen abgeleitete Ressource mit 11,06 Prozent Gehalt.

Die Erstressource basierte auf einem Basket-Preis von 1.171 US-Dollar pro Tonne, ermittelt aus einer 308-Kilogramm-Großprobe von 2020. Die Flockenverteilung damals: 18 Prozent Jumbo, 22 Prozent groß, 22 Prozent mittel, 37 Prozent fein.

Ausweitung auf Lac Knife geplant

Nach erfolgreicher Validierung soll die KI-Technologie auch beim weiter fortgeschrittenen Lac-Knife-Projekt zum Einsatz kommen. Lac Knife steht kurz vor Abschluss der Genehmigungsvorbereitungen und verfügt bereits über eine vollständige Machbarkeitsstudie.

Die Probenaufbereitung für Lac Tétépisca läuft noch bis Mitte Q1 2026. Das Material besteht aus Grobfraktionen der Analytik, die in stickstoffgefüllten Fässern gelagert wurden. Nach Siebung bei 2 Millimeter wurde die Korngrößenverteilung mit Laser-Partikelgrößenanalysatoren bestimmt.

Die Entwicklung wurde teilweise durch Québecs Programm zur Valorisierung kritischer Mineralien finanziert. Focus positioniert sich damit als Vorreiter für effiziente, datengestützte Graphitgewinnung – vom Bohrkern bis zum Endprodukt.

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