Fortescue Aktie: Milliarden-Plan steht

Der Bergbauriese Fortescue baut ein autarkes Stromsystem in der Pilbara-Region, um bis 2030 komplett auf fossile Brennstoffe zu verzichten und Kosten zu senken.

Fortescue Aktie
Kurz & knapp:
  • 2,5 Milliarden US-Dollar für autarkes Energienetz
  • Ziel: Vollständige Unabhängigkeit von Diesel bis 2030
  • Erwartete Einsparungen von 100 Millionen US-Dollar ab 2027
  • Ausbau auf 2 Gigawatt aus Solar- und Windkraft

Fortescue macht Ernst mit der Abkehr von fossilen Brennstoffen. Der Bergbauriese investiert massiv in ein eigenes grünes Energienetz in der Pilbara-Region, um sich von den schwankenden globalen Dieselpreisen unabhängig zu machen. Das Ziel ist klar definiert: Bis 2030 soll der gesamte Betrieb ohne fossile Energieträger auskommen.

Autarkie durch Gigawatt-Ausbau

Für das ehrgeizige Vorhaben nimmt das Management rund 2,5 Milliarden US-Dollar in die Hand. Das Ziel ist ein autarkes Stromsystem mit einer Gesamtkapazität von rund zwei Gigawatt. Bis Anfang 2027 sollen die ersten 290 Megawatt am Netz sein, um die Verarbeitungsprozesse tagsüber zu unterstützen.

Der vollständige Ausbau ist für Ende 2028 geplant. Das System wird dann aus 1,2 Gigawatt Solarleistung, über 600 Megawatt Windkraft und einem Batteriespeicher von bis zu fünf Gigawattstunden bestehen. Ab Ende 2027 will das Unternehmen seine Anlagen in der Pilbara-Region bereits zeitweise rund um die Uhr ohne fossile Brennstoffe betreiben.

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Wirtschaftliche Absicherung gegen Dieselpreise

Hinter dem Projekt steckt eine klare ökonomische Logik. Der Umstieg dient als Absicherung gegen volatile Energiepreise auf dem Weltmarkt. Fortescue rechnet damit, bereits im Jahr 2027 rund 100 Millionen US-Dollar an Treibstoffkosten einzusparen. Sobald das Netz vollständig in Betrieb ist, könnten die Betriebskosten pro Tonne Eisenerz um zwei bis vier US-Dollar sinken.

Angesichts unsicherer Lieferketten und schwankender Ölpreise gewinnt diese operative Unabhängigkeit für australische Bergbaukonzerne massiv an Bedeutung. Die Elektrifizierung umfasst dabei nicht nur die stationären Anlagen, sondern auch das Schienennetz, das künftig mit Batteriesystemen betrieben werden soll.

Mit dem Bau des integrierten Energienetzes positioniert Fortescue seine Minen als Vorbild für die großflächige Nutzung erneuerbarer Energien in der Schwerindustrie. Die nächsten Meilensteine bei der Inbetriebnahme der Kapazitäten im Jahr 2027 werden belegen, ob der ehrgeizige Zeitplan für die „Real Zero“-Strategie bis 2030 realistisch bleibt.

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