Die Freeport-McMoRan Aktie steht vor einem Wendepunkt: Das US-Bergbauunternehmen hat sich mit der indonesischen Regierung auf eine Verlängerung der Abbaurechte für die legendäre Grasberg-Mine geeinigt. Die Vereinbarung sichert den Zugang zu einem der weltweit größten Kupfer- und Goldvorkommen über die bisherige Laufzeit hinaus.
Am Mittwoch unterzeichneten beide Seiten eine Absichtserklärung, die der Tochtergesellschaft PT Freeport Indonesia (PTFI) den Abbau für die gesamte Lebensdauer der Lagerstätte garantiert. Die aktuelle Sondergenehmigung läuft 2041 aus – künftig darf das Unternehmen deutlich länger fördern.
Besitzverhältnisse neu geregelt
Freeport behält seinen Anteil von 48,76 Prozent an PTFI bis 2041. Danach überträgt der Konzern zwölf Prozent kostenfrei an indonesische Regierungsstellen. Ab 2042 hält Freeport dann nur noch rund 37 Prozent an der Mine. Die bestehenden Führungs- und Betriebsstrukturen im Grasberg-Distrikt in Papua bleiben unverändert.
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Die Vereinbarung verpflichtet das Unternehmen zu höheren Ausgaben für Exploration und erweiterte Studien zur langfristigen Ressourcenentwicklung. Zusätzlich investiert PTFI verstärkt in die lokale Bevölkerung: Ein neues Krankenhaus und zwei medizinische Bildungseinrichtungen sind vorgesehen.
Kupfer im Fokus
Die Einigung kommt zu einem günstigen Zeitpunkt. Kupferpreise erreichten zuletzt Rekordstände über 14.000 Dollar je Tonne, was die Aktie beflügelte. Analysten sehen weiteres Potenzial: Argus stufte die Aktie von „Hold“ auf „Buy“ hoch und setzte ein Kursziel von 72 Dollar. Morgan Stanley hob das Ziel auf 70 Dollar an und verwies auf mögliche Vorteile durch US-Zölle auf Kupfer.
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Die Aktie selbst zeigte in den vergangenen zwölf Monaten eine beeindruckende Performance mit einem Plus von 64,43 Prozent. Allerdings gibt es auch kritische Stimmen: Bernstein SocGen stufte von „Outperform“ auf „Market Perform“ ab, trotz eines leicht erhöhten Kursziels von 54 Dollar.
CFO verkauft Aktien
Parallel zur Einigung gab es Insider-Verkäufe: CFO Maree E. Robertson trennte sich am 13. Februar 2026 von 48.500 Aktien zu durchschnittlich 61,55 Dollar – Gesamtwert rund 2,9 Millionen Dollar. Zwei Tage später wurden weitere 10.354 Aktien zu 62,84 Dollar veräußert, um Steuern auf fällig gewordene Aktienoptionen zu begleichen. Robertson hält nach den Transaktionen noch 69.540 Aktien direkt.
Die endgültige Verlängerung steht unter dem Vorbehalt, dass die indonesische Regierung eine entsprechend angepasste Lizenz ausstellt. PTFI will die Antragsunterlagen zeitnah einreichen. Chairman Richard C. Adkerson und CEO Kathleen Quirk betonten die Bedeutung der Grasberg-Operationen, die in sechs Jahrzehnten erheblichen Nutzen für alle Beteiligten geschaffen hätten.
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