Fujikura lockt mit einer Rekorddividende, Milliardeninvestitionen in den USA und einem Platz in der ersten Reihe des KI-Booms. Eigentlich liefert der Konzern derzeit alles, was Investoren sehen wollen. Die Reaktion am Markt fällt dennoch brutal aus. Ein Kurssturz von 19 Prozent an einem einzigen Tag zeigt, wie hoch die Erwartungen mittlerweile hängen.
Geldregen für Aktionäre
Der japanische Technologiekonzern öffnet die Kasse. Das Management schlägt eine Gesamtdividende von 225 Yen je Aktie vor. Das ist mehr als eine Verdopplung gegenüber dem Vorjahr. Parallel dazu steigt die Ausschüttungsquote auf 40 Prozent.
Ein massiver Schritt. Um das Papier für eine breitere Käuferschicht attraktiv zu machen, führte Fujikura Anfang April einen Aktiensplit durch. Aktionäre erhielten für ein altes Papier sechs neue.
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Milliarden für den KI-Ausbau
Das Geld fließt aber nicht nur an die Eigentümer. Der Vorstand hat ein massives Ausbauprogramm beschlossen. Rund 40 Milliarden Yen fließen in ein neues Werk am Standort Sakura. Dort produziert Fujikura künftig Glasfaserkabel für Rechenzentren.
Die Nachfrage aus dem Bereich der künstlichen Intelligenz treibt das Geschäft an. Um den US-Markt direkt zu bedienen, gründet der Konzern eine eigene Tochtergesellschaft in Delaware. Dies ist Teil eines gewaltigen Investitionsplans. Bis zu 300 Milliarden Yen will das Unternehmen in Japan und den USA investieren.
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Sell-the-News nach Kursrally
Die extremen Kursschwankungen haben einen klaren Grund. Die Aktie hat in den vergangenen Jahren eine historische Rally hingelegt. Allein im laufenden Jahr hat sich der Wert fast verdoppelt.
Der Handelstag am Donnerstag endete mit einem Minus von gut 19 Prozent. Solche Gewinnmitnahmen sind nach den starken Zahlen kaum überraschend. Analyst Yuji Matsumoto von Nomura bleibt optimistisch. Er bestätigte seine Kaufempfehlung und hob das Kursziel auf 6.500 Yen an.
Fujikura positioniert sich strategisch in der globalen KI-Lieferkette. Die kurzfristigen finanziellen Effekte des US-Ausbaus bleiben zwar begrenzt. Das Management richtet den Fokus aber klar auf das strukturelle Wachstum im Datenverkehr. Neue Einblicke in die operative Entwicklung liefert der nächste Quartalsbericht im August.
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