Das öffentliche Rückkaufangebot der Funkwerk AG ist seit Freitag Geschichte. Während das Unternehmen knapp zehn Prozent der Anteile einsammeln wollte, sprach der Markt eine andere Sprache. Der aktuelle Börsenkurs liegt signifikant über dem Festpreis der Offerte.
Rückzug aus München
Die Notierung im m:access-Segment der Börse München endet planmäßig. Hohe Verwaltungskosten und ein mangelnder Bedarf an frischem Kapital gaben den Ausschlag für diesen Schritt. Das Unternehmen zieht sich damit in ein weniger reguliertes Umfeld zurück.
Großaktionär Hörmann Industries behält mit rund 78 Prozent der Anteile weiterhin die Kontrolle. Für das Management ist der Kapitalmarkt als Finanzierungsinstrument vorerst zweitrangig. Das Unternehmen konzentriert sich stattdessen auf die interne Optimierung und den Abbau bürokratischer Hürden.
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Volle Auftragsbücher für 2025
Operativ läuft es für den Spezialisten für Bahninfrastruktur rund. Der Vorstand rechnet für das abgelaufene Geschäftsjahr 2025 mit einem Konzernumsatz von bis zu 210 Millionen Euro. Das operative Ergebnis soll in einer Spanne zwischen 25 und 28 Millionen Euro landen.
Ein massiver Auftragsbestand von fast 280 Millionen Euro stützt diese Erwartungen. Besonders die technologische Umstellung im europäischen Schienennetz sorgt für eine hohe Auslastung. Funkwerk profitiert hier von langfristigen Rahmenverträgen im Bereich der digitalen Funksysteme, die nun sukzessive umsatzwirksam werden.
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Ausblick auf den Geschäftsbericht
Der vollständige Jahresabschluss für 2025 wird noch im Laufe des Aprils veröffentlicht. Anleger erhalten dann detaillierte Einblicke in die Margen der Segmente Mobilfunk und Reisendeninformation. Diese Daten zeigen, wie effizient die technologische Umstellung im Schienennetz monetarisiert werden konnte.
Im August folgt die virtuelle Hauptversammlung des Unternehmens. Dort steht die künftige Dividendenpolitik nach dem Rückzug aus dem m:access-Segment auf der Agenda. Investoren werden genau beobachten, ob der Fokus nach dem Ende des Rückkaufprogramms wieder stärker auf Ausschüttungen liegt.
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