Future Fuels hat das Geld für die Exploration beisammen. Die geplante Übernahme von Hatchet Uranium steckt derweil im regulatorischen Stau. Anleger reagieren nervös auf die Verzögerung. Die Aktie bricht heute um fast elf Prozent auf 0,26 Euro ein.
Die TSXV bremst den Deal
ValOre Metals und Future Fuels müssen nachsitzen. Die Frist für den Kauf der ValOre-Tochter Hatchet Uranium verlängert sich bis zum 30. April 2026. Eigentlich sollte der Deal bereits Anfang April über die Bühne gehen. Die kanadische Börsenaufsicht TSXV fordert nun detaillierte Berichte über frühere Transaktionen. Diese zusätzliche Prüfung bremst den Abschluss aus.
Für Future Fuels geht es um ein massives Portfolio. Hatchet Uranium kontrolliert riesige Flächen am Ostrand des Athabasca-Beckens. Das Hauptprojekt umfasst knapp 98.000 Hektar. Hinzu kommen eine Option auf das Highway-Uranprojekt sowie weitere Randgebiete. Scheitert die Übernahme, verliert Future Fuels den Zugriff auf diese aussichtsreichen Areale.
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Kapital fließt nach Nunavut
Das Management treibt parallel das eigene Kernprojekt voran. Eine Finanzierungsrunde über zwei Millionen Kanadische Dollar ist bereits abgeschlossen. Wichtig für Investoren: Dieses Geld fließt strikt in das Hornby-Becken-Projekt in Nunavut. Future Fuels darf die Mittel erst nach dem TSXV-Segen für den Zukauf nutzen.
Unabhängig vom Übernahme-Krimi bereitet das Unternehmen ein Sommer-Bohrprogramm vor. Bis zu 10.000 Bohrmeter sind im Hornby-Becken geplant. Der Aktienkurs spiegelt diese operativen Pläne aktuell nicht wider. Seit Jahresbeginn hat das Papier rund 46 Prozent an Wert verloren. Der Abstand zum 52-Wochen-Hoch fällt mit fast 64 Prozent massiv aus.
Bis Ende April muss das Management nun die Freigabe der Börse sichern. Verstreicht die neue Frist ohne grünes Licht, droht eine Neuverhandlung der Konditionen. Im schlimmsten Fall platzt die Vereinbarung komplett.
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