Drei Tage. So viel Zeit bleibt Future Fuels noch, um die Genehmigung der TSX Venture Exchange für die geplante Übernahme von Hatchet Uranium Corp. zu erhalten. Das Ergebnis entscheidet nicht nur über ein Asset-Paket im Athabasca-Becken — es bestimmt auch, ob das Unternehmen seinen Sommer-Bohrkampagne 2026 wie geplant starten kann.
Hatchet-Deal wartet auf Börsenzulassung
Die Aktionäre von Hatchet Uranium haben der Transaktion am 10. März 2026 einstimmig zugestimmt. Die Frist für den Abschluss läuft am 30. April aus — sie wurde bereits einmal verlängert, ursprünglich basierend auf einer Vereinbarung vom 19. Februar 2026.
Bei Genehmigung übernimmt Future Fuels sämtliche Anteile von Hatchet per Dreiecksverschmelzung. Die neue Tochtergesellschaft soll unter dem Namen „Future Fuels Athabasca Inc.“ weitergeführt werden. Das Kernpaket umfasst fünf Claim-Blöcke im Wollaston-Lake-Gebiet am östlichen Rand des Athabasca-Beckens mit rund 97.674 Hektar. Hinzu kommt eine Option auf 80 Prozent an der Highway-Uranium-Liegenschaft mit weiteren rund 17.606 Hektar.
Zwei Millionen Dollar warten auf Freigabe
Im April schloss Future Fuels eine Flow-Through-Finanzierung ab. Das Unternehmen platzierte rund 2,47 Millionen Einheiten zu je 0,81 kanadischen Dollar und erzielte Bruttoerlöse von 2 Millionen kanadischen Dollar. Jede Einheit enthält eine Flow-Through-Aktie und einen Warrant, ausübbar zu 1,00 kanadischen Dollar innerhalb von 24 Monaten.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Future Fuels?
Die Mittel sind ausschließlich für das Hornby-Basin-Projekt in Nunavut vorgesehen. Für Hatchet-Liegenschaften darf das Kapital erst nach TSXV-Genehmigung eingesetzt werden. Die Freigabe würde also nicht nur das Asset-Paket öffnen, sondern auch diesen Finanzierungspuffer mobilisieren.
Bohrkampagne im Nunavut-Territorium
Parallel dazu hat Future Fuels das Genehmigungsverfahren für Bohrungen am Hornby-Basin-Projekt eingeleitet. Das Projekt liegt rund 95 Kilometer südwestlich von Kugluktuk. Das Unternehmen plant für Sommer 2026 bis zu 10.000 Meter Diamantbohrungen mit bis zu zwei helikoptertransportierten Bohrgeräten.
Die Grundlage dafür lieferte ein Schwerkraftsurvey aus 2025. Er verdoppelte den historischen Datensatz und identifizierte sechs prioritäre Anomalien — darunter eine neue, bislang unbekannte Bohrzielstruktur.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Future Fuels?
Greencastle stockt Beteiligung auf
Kurz vor dem Deadline-Datum meldete Greencastle Resources am 23. April den Abschluss eines Aktienkaufs. Das Unternehmen erwarb 500.000 Stammaktien von Future Fuels und hält nun insgesamt 980.000 Aktien. Als Gegenleistung gab Greencastle eigene Aktien aus — kein Bargeld floss.
Die Aktie von Future Fuels notiert aktuell bei rund 0,27 Euro und hat seit Jahresbeginn rund 44 Prozent verloren. Auf Zwölfmonatssicht steht dennoch ein Plus von knapp 85 Prozent.
Ob die TSXV-Genehmigung noch vor dem 30. April eintrifft, bleibt offen. Kommt sie nicht, müssten beide Parteien entweder eine erneute Fristverlängerung aushandeln oder die Transaktion neu strukturieren — beides würde den Zeitplan für die Sommerkampagne unter Druck setzen.
Future Fuels-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Future Fuels-Analyse vom 27. April liefert die Antwort:
Die neusten Future Fuels-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Future Fuels-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 27. April erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Future Fuels: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...


