Gabler Group Aktie: 20-30-Prozent-Wachstum in Energiespeichern

Gabler profitiert von steigender Nachfrage nach Unterwassertechnologie. Vorstandschef Schirm erwartet deutliches Wachstum in mehreren Geschäftsfeldern.

Gabler Group Aktie
Kurz & knapp:
  • Wachstum im U-Boot-Bau erwartet
  • Energiespeicher und Kommunikation boomen
  • Geopolitische Lage treibt Nachfrage
  • Personalaufbau für geplante Expansion

Gabler sieht gute Chancen für die kommenden Jahre. Der Spezialist für Marine- und Meerestechnik profitiert nach eigener Einschätzung von einer steigenden Nachfrage nach Unterwassertechnologie, vor allem in sicherheitsrelevanten Bereichen.

Wachstum kommt aus mehreren Feldern

Vorstandschef David Schirm erwartet im U-Boot-Bau ein jährliches Plus von fünf bis zehn Prozent. Die Entwicklung hängt allerdings an den Produktionszyklen der Werften. In anderen Bereichen fällt die Prognose noch kräftiger aus: Bei Unterwasser-Energiespeichern, Kommunikation und dem Schutz kritischer Infrastruktur rechnet das Unternehmen mit einem Wachstum von 20 bis 30 Prozent.

Der Rückenwind kommt aus der geopolitischen Lage. Seit der Sabotage der Nord-Stream-Pipelines und dem Krieg in der Ukraine rücken der Schutz von Offshore-Windparks und Pipelines stärker in den Fokus. Auch die Räumung von Seeminen, etwa in der Straße von Hormus, stützt die Nachfrage nach entsprechender Technik.

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Gabler liefert dabei nicht nur Ausfahrgerätesysteme für U-Boote. Das Unternehmen baut auch Rudermaschinen für Unterseeboote und sieht sich in diesem Nischenmarkt gut positioniert.

Personalaufbau läuft bereits

Der geplante Umsatzanstieg hat Folgen für die Belegschaft. Gabler will weiteres Personal einstellen. Derzeit arbeiten rund 250 Menschen für das Unternehmen, das auch selbst Fachkräfte ausbildet.

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Auch wirtschaftlich hat Gabler bereits eine solide Basis. Im Geschäftsjahr 2025 erreichte das Unternehmen Pro-Forma-Umsatzerlöse von 61,7 Millionen Euro und ein EBIT von 16,5 Millionen Euro. An der Börse kommt die Entwicklung zuletzt aber nicht gut an. Die Aktie kostet 37,30 Euro und hat binnen sieben Tagen 12,44 Prozent verloren.

Bewertung bleibt im Fokus

Der Kurs liegt damit nur noch 2,19 Prozent über dem 52-Wochen-Tief von 36,50 Euro. Vom Hoch bei 52,40 Euro ist die Aktie weit entfernt. Das zeigt: Die Fantasie für das Geschäft ist da, die Börse preist sie bislang nur verhalten ein.

Schirm gibt sich trotzdem zuversichtlich. Selbst bei einem hypothetischen Rückgang der internationalen Rüstungsbudgets dürfte das Unternehmen nach seiner Einschätzung dank der breiten Aufstellung robust bleiben. Für die nächsten Monate dürfte vor allem wichtig werden, ob die Aufträge aus dem sicherheitsgetriebenen Unterwassermarkt den angekündigten Wachstumspfad stützen.

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Dr. Robert Sasse: Ökonom, Unternehmer, Finanzexperte

Dr. Robert Sasse ist promovierter Ökonom, erfahrener Unternehmer und anerkannter Experte für Finanzmärkte. Mit über zwei Jahrzehnten Erfahrung in der Analyse von Aktienmärkten und wirtschaftlichen Zusammenhängen verbindet er wissenschaftliche Fundierung mit unternehmerischer Praxis. Er unterstützt Anleger, die langfristigen Vermögensaufbau und finanzielle Unabhängigkeit durch fundierte Strategien anstreben.

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Dr. Sasses Laufbahn ist geprägt von akademischer Exzellenz und praktischer Marktkenntnis. Er promovierte in Wirtschaftswissenschaften und hält einen Master of Science in Marketing und Sales sowie einen Abschluss als Betriebswirt. Bereits während und nach dem Studium sammelte er in renommierten Analystenhäusern und Unternehmen tiefgreifende Erfahrungen in der Bewertung von Aktien und Fonds.

Als Gründer und Geschäftsführer der YES Investmedia GmbH ist er unternehmerisch im Bereich der Finanzpublikationen tätig. Seine Expertise umfasst die Analyse komplexer wirtschaftlicher Themen wie demographischer Wandel oder globaler Markttrends sowie deren Auswirkungen auf die Finanzmärkte. Durch seine langjährige Tätigkeit hat er sich als Autor zahlreicher Analysen und Kommentare zu wirtschaftlichen und börsenrelevanten Themen etabliert.

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