Games Workshop Aktie: Warhammer World 2027 in den USA

Games Workshop erwartet für das laufende Geschäftsjahr einen Rekordumsatz von mindestens 625 Millionen Pfund und einen Gewinnanstieg.

Games Workshop Aktie
Kurz & knapp:
  • Rekordumsatz von 625 Millionen Pfund erwartet
  • Gewinn steigt leicht auf 265 Millionen Pfund
  • Lizenzerträge sinken deutlich auf 30 Millionen
  • Neue Warhammer World in den USA geplant

Der Miniaturen-Spezialist Games Workshop geht in die Schlussphase seines Geschäftsjahres – und die Aussichten glänzen. Für das am 31. Mai 2026 endende Fiskaljahr steuert das Unternehmen aus Nottingham auf einen Rekordumsatz von mindestens 625 Millionen Pfund zu. Das wäre ein Plus von elf Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch der Gewinn vor Steuern soll mit rund 265 Millionen Pfund über dem Vorjahreswert von 262,8 Millionen liegen.

Die treibende Kraft bleibt das Kerngeschäft: der Verkauf von Miniaturen und Zubehör über die eigenen Läden. Gleichzeitig belasten zwei Posten das Ergebnis: Die Lizenzerträge fallen von 52,5 auf voraussichtlich nur noch 30 Millionen Pfund. Hinzu kommen rund zwölf Millionen Pfund an Importzöllen, die vor allem das US-Geschäft betreffen.

Strategische Expansion trotz Gegenwind

Games Workshop betreibt weltweit 575 Filialen, 202 davon in Nordamerika – dem wichtigsten Einzelmarkt. Die Ladennähe bleibt ein strategischer Eckpfeiler. Für 2027 ist eine neue „Warhammer World“ in den USA geplant, ein Besucherzentrum, das die Marke weiter verankern soll.

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Analysten der Investmentbank Jefferies sprechen von einer „Re-Acceleration“ nach einem schwächeren Dezember. Der Markt reagierte positiv: Die Aktie schloss am Freitag bei 238,20 Euro – das ist das 52-Wochen-Hoch und zugleich ein Kursplus von 6,24 Prozent an einem Tag. Der Kurs liegt knapp neun Prozent über dem 50-Tage-Durchschnitt, der RSI von 61,6 deutet auf eine intakte Aufwärtsbewegung ohne Überhitzung hin.

Ausblick: Zahlen und Zölle im Fokus

Am 31. Mai endet das Geschäftsjahr. In den folgenden Wochen dürften die finalen Jahreszahlen folgen, ergänzt um einen Ausblick des Managements. Anleger achten dann besonders auf zwei Signale: wie sich die Zollkosten auf die Margen auswirken und ob die Dynamik im Ladengeschäft anhält. Mit der geplanten US-Expansion und der rückläufigen Lizenzabhängigkeit stellt sich Games Workshop für das kommende Jahr neu auf.

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