GE Vernova hat gestern einen Auftrag der PowerGrid Corporation of India für eine Hochspannungs-Gleichstromverbindung gemeldet. Die Leitung soll Barmer in Rajasthan mit South Kalamb verbinden und eine Leistung von 6.000 MW übertragen. Nach Unternehmensangaben wurde das Projekt im vierten Quartal 2026 als Auftrag verbucht.
Übernahme und Rückkäufe
Bereits am 28. Oktober hatte GE Vernova vereinbart, die Trench Group von Triton Partners zu übernehmen. Der Kaufpreis entspricht 9,0 Milliarden USD und soll jeweils zur Hälfte aus Barmitteln und Schulden finanziert werden. Der Abschluss wird vorbehaltlich der üblichen Genehmigungen für Ende 2027 erwartet.
Für Trench nennt GE Vernova einen erwarteten Umsatz von 1,9 Milliarden $ im Jahr 2028. Die bereinigte EBITDA-Marge soll dann bei etwa 36% liegen.
Zugleich erhöhte der Verwaltungsrat am 28. Oktober die Ermächtigung für Aktienrückkäufe von 10 Milliarden $ auf 20 Milliarden $. Laut der Pflichtmitteilung standen im Rahmen der Ermächtigung noch 10,1 Milliarden $ zur Verfügung.
Höhere Prognose, schwache Börsenwoche
Für das dritte Quartal 2026 meldete GE Vernova einen Umsatz von 12,6 Milliarden $ und Auftragseingänge von 29 Milliarden $. Das bereinigte EBITDA erreichte 1,9 Milliarden $.
Das Unternehmen hob außerdem seine Prognosen für Umsatz, bereinigte EBITDA-Marge und freien Cashflow für 2026 an. Der Auftragsbestand belief sich auf 197 Milliarden $.
Am Donnerstag geriet die Aktie dennoch in einen breiten Ausverkauf von Werten mit Bezug zu KI-Rechenzentren. AP führte den Rückgang auf eine Neubewertung der KI-Ausgaben und des Rechenzentrumsausbaus durch Anleger zurück, nicht auf eine neue unternehmensspezifische Ankündigung. Gestern erholte sich die Aktie um 1,6% auf 697,80 €.
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