Innerhalb weniger Tage hat Glencore zwei Deals auf dem US-Markt abgeschlossen — und signalisiert damit, wie ernst es dem Rohstoffkonzern mit dem Ausbau seiner Nordamerika-Präsenz ist. Ein aufgestocktes LNG-Abkommen und eine neue Beteiligung im Aluminium-Recycling zeigen die Stoßrichtung.
LNG-Volumen auf drei Millionen Tonnen ausgebaut
Im Zentrum steht die Ausweitung des Engagements bei Commonwealth LNG in Louisiana. Bereits im März 2025 hatte Glencore zwei Millionen Tonnen Flüssiggas pro Jahr von dem Projekt bezogen. Am 26. März unterzeichnete das Unternehmen einen weiteren Kaufvertrag über bis zu eine Million Tonnen jährlich — für eine Laufzeit von 20 Jahren. Damit hält Glencore nun knapp ein Drittel der geplanten Gesamtkapazität des 9,5-Millionen-Tonnen-Projekts.
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Commonwealth teilte mit, genügend Exportkapazität verkauft zu haben, um den Finanzierungsprozess einzuleiten. Gespräche mit Kreditgebern sollen unmittelbar bevorstehen. Die Standortvorbereitung begann Anfang März; der erste LNG-Export ist für 2029 geplant, der Vollbetrieb für 2030 — verbunden mit 300 Dauerarbeitsplätzen und rund 3,5 Milliarden US-Dollar jährlichem Exportumsatz.
Aluminium-Recycling als zweite Front
Parallel sicherte sich Glencore eine 45-prozentige Beteiligung an einer Aluminium-Recycling- und Umschmelzanlage nahe Charleston, South Carolina. Die Anlage hatte Glencore zuvor finanziert und dafür Vermarktungsrechte erhalten; die verbleibenden 55 Prozent hält der Betreiber Alumicore.
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Das ist kein isolierter Schritt. Alumicore betreibt bereits ein Werk in Pennsylvania und entwickelt ein weiteres in Pittsburgh. Sobald alle drei Standorte laufen, sollen sie zusammen mehr als 120.000 Tonnen Aluminium jährlich recyceln. Glencore ist im US-Aluminiumsektor ohnehin schon tief verankert: Das Unternehmen hält 36,4 Prozent der Stammaktien von Century Aluminum — dem größten Primäraluminiumproduzenten der USA — und macht laut Century-Jahresbericht 54 Prozent von dessen Umsatz 2025 aus.
Die Aktie hat diese Entwicklungen bereits teilweise eingepreist: Seit Jahresbeginn legte sie rund 37 Prozent zu und notiert damit klar über ihrem 200-Tage-Durchschnitt. Für die kommenden Wochen rückt der angekündigte Investitionsentscheid bei Commonwealth LNG in den Vordergrund — fällt er positiv aus, wäre das ein weiterer konkreter Meilenstein für Glencores US-Strategie.
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