Gold Fields gibt die Kontrolle über die Damang-Mine ab. Noch in dieser Woche fällt das ghanaische Asset offiziell an den Staat zurück. Damit endet ein Prozess, der die Präsenz des Bergbaukonzerns in Westafrika nach Jahren der Förderung nun grundlegend neu ordnet.

Geordneter Rückzug in Ghana

Die Bergbau-Lizenz für Damang läuft am 18. April 2026 aus. In enger Abstimmung mit dem ghanaischen Bergbauministerium bereitet das Unternehmen den Übergang vor. Gold Fields unterstützt den Prozess bereits seit der ersten Einigung im April 2024.

Oberste Priorität haben die Sicherung der Arbeitsplätze und die Stabilität des laufenden Betriebs. Gold Fields betont, keinen künftigen Betreiber empfohlen zu haben. Diese Entscheidung liegt allein bei der Regierung in Accra.

Gewinnsprung stützt den Kurs

Finanziell steht der Konzern auf einem soliden Fundament. Für das Geschäftsjahr 2025 meldete Gold Fields einen Gewinn von rund 3,57 Milliarden US-Dollar. Das entspricht 3,99 Dollar je Aktie.

Im Vorjahr lag der Gewinn noch bei 1,39 Dollar. An der Börse kommt die Entwicklung gut an. Die Aktie klettert heute um fast acht Prozent auf 43,00 Euro.

Indes treibt das Management Projekte in Australien, Chile und Peru voran. Dort laufen Explorationsaktivitäten, um das Produktionsprofil langfristig zu stabilisieren.

Im Mai folgen weitere Details zur operativen Entwicklung. Dann veröffentlicht der Konzern sowohl das Update zum ersten Quartal als auch den Halbjahresbericht 2026.