GoldHaven Resources spart an der Verwaltung. Der kanadische Explorer stellt seine Berichterstattung von Quartals- auf Halbjahreszahlen um. Das Ziel: Kosten senken und den Fokus verstärkt auf die Projekte im Boden richten.

Fokus auf Kosteneffizienz

Das Unternehmen nutzt dafür ein Pilotprogramm für Junior-Emittenten. Damit entfallen künftig die Zwischenberichte für das erste und dritte Quartal. Die administrative Entlastung soll Ressourcen für die Exploration freisetzen.

Parallel dazu verstärkt GoldHaven die Vermarktung. Ab Juli übernimmt Simone Capital Corp. die Betreuung der Investoren. Der Vertrag läuft zunächst über sechs Monate und umfasst Webinare sowie gezielte Marketingkampagnen.

Kapital für Bohrprogramme

Finanziell verschaffte sich das Management zuletzt Spielraum. Eine Privatplatzierung spülte 5,75 Millionen Kanadische Dollar in die Kasse. CEO Rob Birmingham will damit die Bilanz stärken und die Explorationsziele für das laufende Jahr absichern.

Das Kapital fließt primär in das Magno-Projekt in British Columbia. Parallel dazu treibt das Unternehmen die Arbeiten am Copeçal-Goldprojekt in Brasilien voran.

Der Aktienkurs reagierte zuletzt empfindlich. Das Papier gab um gut acht Prozent auf 0,12 US-Dollar nach. Damit notiert der Wert deutlich unter dem Mai-Hoch von 0,25 US-Dollar.

Im dritten Quartal 2026 startet die zweite Bohrphase beim Copeçal-Projekt in Brasilien. Das Programm soll die Mineralisierung entlang des Streichens und in der Tiefe testen. Die Ergebnisse dieser Tiefenbohrungen werden zeigen, wie werthaltig die dortigen Gold-Kupfer-Vorkommen tatsächlich sind.