Für das Graphit-Projekt in Alaska bricht eine entscheidende Woche an. Während das Management auf staatliche Milliardenhilfen hofft, formiert sich vor Ort massiver Widerstand gegen die geplanten Minenarbeiten. Ab Montag müssen sich die Verantwortlichen bei offiziellen Anhörungen den Bedenken der Gemeinden stellen.
Lokaler Protest trifft auf beschleunigtes Verfahren
Vom 13. bis 15. April hält das U.S. Army Corps of Engineers (USACE) öffentliche Versammlungen in Nome, Teller und Brevig Mission ab. Diese Termine sind ein essenzieller Teil der Umweltprüfung. Eine bemerkenswerte Dynamik zeigt sich in der Organisation: Auf ausdrücklichen Wunsch lokaler Vertreter wird Graphite One nur beim Termin in Nome anwesend sein. Die Gemeinden Teller und Brevig Mission bestehen darauf, ihre Gespräche mit den Bundes- und Staatsbehörden ohne das Unternehmen zu führen.
Dieser Schritt spiegelt die Stimmung vor Ort wider. Eine Informationsanfrage des Senders KNOM ergab, dass während der letzten Kommentierungsphase Ende 2025 insgesamt 323 Stellungnahmen eingingen. Die überwältigende Mehrheit davon lehnte das Projekt ab.
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Trotz des Gegenwinds profitiert das Unternehmen von regulatorischen Erleichterungen. Da die geplante Mine ein relativ kleines Feuchtgebiet betrifft, verzichtet das USACE auf eine vollständige Umweltverträglichkeitsprüfung. Eine kompaktere Umweltprüfung reicht aus, um die Eingriffe auf gut 160 Hektar zu genehmigen. Das Projekt wird zudem über das FAST-41-Programm für kritische Mineralien beschleunigt abgewickelt. Bis zum 29. September 2026 muss der Prozess abgeschlossen sein, um den Baubeginn für das Jahr 2027 zu sichern.
Finanzierung wächst, Verwässerung geht weiter
Auf der Kapitalseite gibt es konkrete Fortschritte. Die US-Export-Import-Bank (EXIM) hat ihre unverbindlichen Finanzierungszusagen kürzlich auf 2,07 Milliarden US-Dollar aufgestockt. Davon entfallen 670 Millionen auf die Mine in Alaska und 1,4 Milliarden auf die geplante Anlage für Anodenmaterial in Ohio. Diese Mittel sollen etwa 70 Prozent der Projektkosten decken.
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Abseits der Finanzierung zeigt ein Blick auf den Terminkalender die Dichte der anstehenden Ereignisse:
- 13. bis 15. April: Öffentliche USACE-Anhörungen in Alaska
- 14. April: Umwandlung von 583.015 RSUs in Stammaktien
- 24. April: Veröffentlichung der Quartalszahlen
Die RSU-Umwandlung zugunsten der Direktoren erhöht die Anzahl der ausstehenden Aktien und sorgt für eine weitere Verwässerung, nachdem bereits im Februar eine Kapitalerhöhung über 35 Millionen Kanadische Dollar durchgeführt wurde.
An der Börse spiegelt sich die anhaltende Unsicherheit der Investoren deutlich wider. Seit Jahresbeginn hat das Papier bereits knapp 24 Prozent an Wert verloren und ging am Freitag bei 0,90 US-Dollar aus dem Handel. Ein zusätzlicher strategischer Impuls für die kommenden Monate könnte das geplante Testprogramm für Seltene Erden sein, nachdem erste Gesteinsproben einen hohen Anteil an wichtigen Magnetmetallen wie Dysprosium aufwiesen.
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