Graphite One Aktie: Conneaut-Standort gesichert

Graphite One sichert sich einen strategischen Standort in Ohio für seine Anodenproduktion und treibt die vertikale Integration voran.

Graphite One Aktie
Kurz & knapp:
  • Standort in Conneaut, Ohio fixiert
  • Direkter Zugang zu Schifffahrt und Bahn
  • Produktionsstart der ersten Stufe bis 2027
  • Staatliche Finanzierungszusage von über 2 Mrd. USD

Graphite One macht Nägel mit Köpfen beim Aufbau einer US-Lieferkette für Graphit. Das Unternehmen hat sich einen strategisch wichtigen Standort in Ohio für seine geplante Anodenmaterial-Fabrik gesichert. Der Standort steht. Damit rückt die Vision einer vertikal integrierten Produktion von Alaska bis in den Mittleren Westen ein großes Stück näher.

Logistikvorteil an den Großen Seen

Die Wahl fiel auf Conneaut im Ashtabula County. Über eine Nutzungsvereinbarung mit einer Tochtergesellschaft der Canadian National Railway erhält Graphite One Zugriff auf eine Fläche mit direktem Anschluss an den Schifffahrtskorridor der Großen Seen. Das Areal bietet zudem eine eigene Umspannanlage und direkten Gleisanschluss. Diese Vorteile verdrängten den ursprünglichen Planungsstandort in Warren.

Stufenplan bis 2028

Bis Ende 2027 soll die erste Bauphase abgeschlossen sein. Das Ziel ist eine jährliche Kapazität von 10.000 Tonnen Anodenmaterial. Davon entfallen 4.000 Tonnen auf Energiespeicher, während der Rest für Schnelllade-Systeme und hochenergetische Anwendungen vorgesehen ist.

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Im dritten Quartal 2028 könnte bereits die zweite Ausbaustufe stehen. Die Fabrik ist modular konzipiert: Ausgehend von einer Basis von 25.000 Tonnen soll die Produktion schrittweise auf bis zu 100.000 Tonnen pro Jahr hochgefahren werden.

Milliarden-Rückendeckung aus Washington

Das Rohmaterial stammt aus dem Graphite Creek Projekt in Alaska, das als größtes natürliches Graphitvorkommen der USA gilt. Die US-Regierung stuft das Vorhaben als kritische Infrastruktur ein. Die staatliche Export-Import Bank stellte bereits eine potenzielle Finanzierung von über zwei Milliarden US-Dollar in Aussicht. Das Projekt durchläuft derzeit das beschleunigte FAST-41-Genehmigungsverfahren der US-Behörden.

An der Börse spiegelt sich die langfristige Wette noch nicht vollends wider. Die Aktie schloss am Freitag bei 0,74 Euro. Während das Papier seit Jahresbeginn rund 37 Prozent an Wert verlor, notiert es immerhin deutlich über seinem 52-Wochen-Tief von 0,42 Euro.

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