Die größte Graphit-Lagerstätte der USA könnte bis 2030 in Produktion gehen. Graphite One hat bestätigt, dass das Genehmigungsverfahren für das Graphite Creek-Projekt in Alaska planmäßig läuft — und der Kurs reagierte prompt mit einem Anstieg von rund neun Prozent.
FAST-41-Zeitplan hält bis September 2026
Das Projekt läuft unter dem FAST-41-Programm, einem Bundesrahmen zur Beschleunigung von Umweltprüfungen großer Infrastrukturvorhaben. Das Unternehmen bestätigte, dass der Status auf dem FAST-41-Dashboard weiterhin aktiv ist. Die Frist für den Abschluss der Umweltprüfung bleibt der 29. September 2026.
Das U.S. Army Corps of Engineers führt derzeit ein Environmental Assessment durch. Das Risiko: Die Behörde könnte das Verfahren auf ein vollständiges Environmental Impact Statement hochstufen. Das würde jahrelange Verzögerungen bedeuten. Hinzu kommt lokaler Widerstand rund um Subsistenzgebiete nahe dem Projektstandort — etwa 60 Kilometer nördlich von Nome, Alaska.
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Zwei Milliarden Dollar aus Washington im Gespräch
Die U.S. Export-Import Bank hat vorläufiges Interesse an einem Darlehen von bis zu zwei Milliarden Dollar signalisiert. Das Geld würde sowohl den Bergbau in Alaska als auch eine geplante Produktionsanlage in Ohio abdecken.
Das strategische Ziel dahinter ist klar: Die USA beziehen derzeit 100 Prozent ihres Naturgraphits aus dem Ausland. Graphit ist ein zentraler Rohstoff für Lithium-Ionen-Batterien, Elektrofahrzeuge und Rüstungsanwendungen. Graphite One will diese Abhängigkeit brechen.
Von Alaska bis Ohio — vertikal integriert
Die Produktionspläne sind ehrgeizig. Die Alaska-Mine soll ab 2030 jährlich 175.000 Tonnen Graphitkonzentrat liefern — über eine Laufzeit von 20 Jahren. Die Anodenanlage in Ohio startet früher: Erste Produktion ist für Mitte 2027 geplant.
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Bis 2028 soll Ohio 48.000 Tonnen Anodenmaterial pro Jahr produzieren. Bis 2031 will das Unternehmen auf 169.000 Tonnen skalieren — genug, um Batterien für mehr als zwei Millionen Elektrofahrzeuge jährlich zu liefern.
Die Aktie notierte zuletzt bei 0,92 US-Dollar und liegt damit rund 14 Prozent über ihrem 50-Tage-Durchschnitt. Auf Sicht von 30 Tagen hat der Kurs knapp 30 Prozent zugelegt — vom Jahrestief im September 2025 hat sich das Papier mehr als verdoppelt.
Zwei Weichenstellungen bestimmen den weiteren Verlauf: ob das Army Corps of Engineers beim Environmental Assessment bleibt, und ob die EXIM Bank ihr Interesse in verbindliche Kreditvereinbarungen umwandelt. Beides entscheidet sich spätestens bis Herbst 2026.
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