Green Bridge Metals hat die formelle Erlaubnis der Behörden in Minnesota erhalten. Damit verlässt der Explorer am Serpentine-Projekt die reine Planungsphase. Bald drehen sich die Bohrer für die Kupfer- und Nickelsuche.
Das Unternehmen hat Foraco International als Bohrdienstleister verpflichtet. Das Programm umfasst mindestens 1.640 Meter Diamantkernbohrungen. Im August 2026 beginnt die heiße Phase. Laut CEO David Suda wechselt das technische Team nun von der Genehmigung in die physische Projektentwicklung.
Fokus auf Ressource und Testmaterial
Ziel der Kampagne ist eine präzisere Definition der bisherigen Funde. Parallel dazu sammelt das Team frisches Gestein für metallurgische Tests. Das Serpentine-Projekt beherbergt große Mengen an Basismetallen für die Energiewende. Ein Bericht vom Juli 2025 schätzt die abgeleiteten Ressourcen auf fast 280 Millionen Tonnen.
Das Gestein enthält primär Kupfer sowie Nickel und Kobalt. Die sichereren, angezeigten Ressourcen liegen bei gut 21 Millionen Tonnen. Hier fallen die Kupfergehalte mit 0,46 Prozent noch höher aus. Ein Cut-off-Wert von 10,25 US-Dollar pro Tonne liegt der Berechnung zugrunde.
Titan als drittes Standbein
Neben den Batteriemetallen rückt ein weiteres Element in den Fokus. Analyst Michael Ballanger hat in bestehenden Bohrkernen das Mineral Ilmenit identifiziert. Dieser Fund deutet auf potenziell abbaubares Titan hin. Die Industrie benötigt Titan dringend für Hochleistungslegierungen. Bestätigen die neuen Bohrungen diese These, gewinnt das Projekt an Wert. Die Folge: ein drittes wirtschaftliches Standbein.
Das aktuelle Marktumfeld stützt das Vorhaben. Kupfer-Futures notieren nahe der Marke von 6,20 US-Dollar pro Pfund. Die USA holen Lieferketten für kritische Rohstoffe zunehmend ins eigene Land zurück. Der Explorer ist an der Börse derzeit mit rund 35 Millionen Kanadischen Dollar bewertet.
Schluss mit der Papierarbeit. Ab August sammelt Green Bridge Metals greifbare Explorationsdaten im Gelände. Erste Ergebnisse und ein mögliches Ressourcen-Upgrade fließen noch im Laufe dieses Jahres in die Bewertung ein.
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