Green Bridge Metals baut sein Explorationsteam in Minnesota gezielt aus. Morgen, am 26. Mai 2026, hält das kanadische Bergbauunternehmen seine Jahreshauptversammlung — zu einem Zeitpunkt, an dem die Aktie seit Jahresbeginn bereits mehr als 100 Prozent zugelegt hat.

Drei Experten für den Duluth Complex

Im Mai hat Green Bridge Metals drei erfahrene Fachleute verpflichtet. Justin Brown übernimmt die Rolle des Senior Geologen und Operations Managers. Er ist lizenzierter Professional Geologist mit sieben Jahren Erfahrung im Duluth Complex — genau dem Gebiet, auf das sich das Unternehmen konzentriert. Jay Robbie kommt als Senior Geologist und Technical Advisor hinzu. Er hält einen Master-Abschluss in Mineral Exploration von der Colorado School of Mines und kennt Minnesotas Geologie aus erster Hand. Sam Shahrokhi ergänzt das Team als Vice President of Corporate Development.

Die Personalentscheidungen sind kein Zufall. Green Bridge Metals will seine Explorationsprojekte in Minnesota intensivieren. Dafür braucht es lokale Expertise — und die hat das Unternehmen nun eingekauft.

Serpentine und Titac im Mittelpunkt

Das wichtigste Asset ist das Serpentine Copper-Nickel-Projekt. Es liegt direkt neben den NorthMet- und Sunrise-Lagerstätten von NewRange Copper Nickel. Die Ressource umfasst eine abgeleitete Kategorie von 279,9 Millionen Tonnen mit Gehalten von 0,37 Prozent Kupfer und 0,12 Prozent Nickel. Hinzu kommt eine angezeigte Ressource von 21,6 Millionen Tonnen mit 0,46 Prozent Kupfer und 0,16 Prozent Nickel.

Parallel dazu läuft das Titac-Projekt. Die erste Bohrphase umfasste drei Bohrlöcher mit insgesamt 1.196 Metern. Die Kerne zeigen sichtbare Sulfidmineralisierung, darunter Chalkopyrit. Die Laboranalysen laufen noch.

Aktie weit über Jahrestief

Kurslich hat Green Bridge Metals ein bewegtes Jahr hinter sich. Der Schlusskurs liegt bei 0,13 Euro — das entspricht einem YTD-Anstieg von über 107 Prozent. Vom 52-Wochen-Tief im Dezember 2025 hat sich die Aktie fast verdreifacht. Allerdings notiert sie noch rund 39 Prozent unter dem Februarhoch von 0,22 Euro.

Die Jahreshauptversammlung morgen dürfte zeigen, ob das Management die Aktionäre mit konkreten Explorationsplänen für Serpentine und Titac überzeugen kann. Die Bohrergebnisse von Titac stehen noch aus — sie werden den nächsten Kursimpuls maßgeblich bestimmen.