Green Bridge Metals leitet die nächste Phase seiner Explorationsaktivitäten im US-Bundesstaat Minnesota ein. Das Unternehmen kündigte heute ein Diamantbohrprogramm der Phase 2 auf dem Titac-Projekt an, dessen Beginn für Oktober 2026 erwartet wird. Im Mittelpunkt der Arbeiten steht das Areal Titac North, auf dem sechs bis sieben Bohrungen mit einer Gesamtlänge von 2.500 bis 3.000 Metern vorgesehen sind.

Erweiterung der bekannten Titanressource im Visier

Die geplanten Bohrlöcher sollen bei einem Abstand von rund 100 Metern Zieltiefen zwischen 400 und 600 Metern erreichen. Hauptziel der Kampagne ist es, die bestehende Ressource von Titac South möglicherweise nach Norden hin auszuweiten. Zudem beabsichtigt das Unternehmen, das Potenzial für Kupfer und Vanadium zu überprüfen, um diese Metalle künftig in eine aktualisierte Ressourcenschätzung einzubinden.

Gleichzeitig sollen die Bohrkerne auf Gehalte von Nickel, Kobalt und Platingruppenmetallen untersucht werden. Die anfallenden technischen Daten sollen darüber hinaus als Grundlage für eine eventuelle spätere vorläufige wirtschaftliche Bewertung dienen.

Genehmigungsseitig ist das Vorhaben abgesichert: St. Louis County hat 14 Bohrstandorte bewilligt, wobei der zugrunde liegende Explorationsplan eine Gültigkeit bis zum 1. April 2028 besitzt. Der Einsatz der Bohrgeräte ist für Anfang bis Mitte Oktober vorgesehen.

Bisherige Datenbasis und Einstufung

Als Basis für die anstehenden Arbeiten dient die Lagerstätte Titac South. Ein technischer Bericht nach dem Standard NI 43-101 mit Stichtag 18. September 2024 weist für dieses Teilgebiet eine abgeleitete, grubenbeschränkte Ressource von 45,1 Millionen Tonnen Erz mit einem durchschnittlichen Gehalt von 15 Prozent Titandioxid aus. Bei dieser Kategorie handelt es sich um vermutete mineralische Ressourcen, für die bislang keine wirtschaftliche Abbaubarkeit nachgewiesen ist.

Am Kapitalmarkt wird das Explorationsunternehmen derzeit mit einer Marktkapitalisierung von 11,48 Millionen Euro bewertet. Die Aktie notiert bei 0,0508 Euro und liegt damit rund 26 Prozent über ihrem 52-Wochen-Tief. Mit dem anstehenden Bohrstart im Oktober müssen nun die Bohrkerne zeigen, ob sich die bekannte Mineralisierung im Norden des Projekts fortsetzt und zusätzliche Metallgehalte bestätigt werden können.