Green Bridge Metals hat am 24. März eine formelle Absichtserklärung bei kanadischen Aufsichtsbehörden eingereicht – ein Pflichtschritt, der die Börsenzulassung des Unternehmens für künftige Finanzierungsvorhaben absichert. Inhaltlich ändert sich dadurch wenig, doch das Timing ist nicht zufällig.
Projekte im Fokus
Das Unternehmen arbeitet an mehreren Fronten gleichzeitig. Auf der Chrome-Puddy-Liegenschaft in Ontario – rund 1.450 Hektar groß – laufen die Explorationsarbeiten weiter. Beim Titac-Projekt wurden zuletzt ausgewählte Bohrkerne für metallurgische Tests vorbereitet. Diese sollen klären, ob sich Titandioxid aus Ilmenit wirtschaftlich über das Chlorid-Verfahren gewinnen lässt – ein entscheidender Schritt zur Bewertung des Projekts.
Das Serpentine-Projekt im US-Bundesstaat Minnesota befindet sich noch in der Vorbereitungsphase. Die Lagerstätte umfasst eine abgeleitete Ressource von 279,9 Millionen Tonnen mit Gehalten von 0,37 % Kupfer und 0,12 % Nickel. Ein Phase-1-Bohrprogramm ist für die zweite Jahreshälfte 2026 geplant, sofern das Genehmigungsverfahren mit dem Minnesota Department of Natural Resources planmäßig verläuft.
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Kurs mit starker Volatilität
Die Aktie hat in den vergangenen sieben Handelstagen rund 41 % zugelegt, notiert auf Jahressicht aber noch deutlich unter dem 52-Wochen-Hoch von 0,22 Euro. Die annualisierte Volatilität von über 128 % spiegelt den spekulativen Charakter des Explorationsunternehmens wider, das bislang keine Produktionseinnahmen erzielt.
Die nächsten konkreten Datenpunkte liefern die Ergebnisse der Titac-Metalltests sowie der Fortschritt im Genehmigungsprozess für Serpentine – beides voraussichtlich im Verlauf des zweiten Halbjahres 2026.
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