Der kanadische Junior-Explorer Greenridge Exploration hat seine Position im Athabasca-Becken deutlich ausgebaut. Das Unternehmen sicherte sich die volle Eigentümerschaft am Carpenter-Lake-Uranprojekt in Saskatchewan.
Die Transaktion schließt eine Vereinbarung ab, die im Mai 2024 mit ALX Resources und Renegade Gold getroffen wurde. Greenridge erfüllte dafür alle Bedingungen: 200.000 Dollar in bar, 900.000 eigene Aktien und eine Million Dollar Explorationsausgaben.
Projekt liegt in heißer Zone
Das Carpenter-Lake-Projekt umfasst 12 Claims auf 18.680 Hektar. Das Gelände liegt an der Cable-Bay-Scherzone — einer Region, die bei Uran-Explorern derzeit hoch im Kurs steht.
Erste Bohrergebnisse von 2025 zeigen auffällige Geochemie: Uran, Arsen, Nickel, Kupfer, Kobalt, Blei und Zink. Historische Daten aus dem Jahr 1980 wiesen bereits Uran-Konzentrationen von 0,058 Prozent U3O8 nach. Im März 2026 reichte das Unternehmen einen NI-43-101-Bericht ein. Seit April läuft zudem eine Schweremessung zur technischen Bewertung des Geländes.
Aktie nahe Jahrestief
Die Konsolidierung von Carpenter Lake reiht sich in eine breitere Uran-Strategie ein. Erst im Winter 2026 startete Greenridge gemeinsam mit Denison Mines ein Bohrprogramm am benachbarten Hook-Carter-Projekt.
An der Börse zeigt sich das bislang kaum: Die Aktie notierte am Donnerstag bei 0,17 Euro — nahe dem 52-Wochen-Tief von 0,15 Euro vom 15. Juni. Der RSI von 45,2 signalisiert eine neutrale Verfassung. Kein Wunder. Der Kurs liegt gut 63 Prozent unter dem Hoch von 0,47 Euro.
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