Die Aktie von Hensoldt zeigte sich am Markt weiterhin außergewöhnlich schwach. Die Notierungen fielen gestern schon wieder um mehr als 1,3 % und sind bei rund 68 Euro unverändert in einem sehr schwachen Zustand. Denn damit hat die Aktie sowohl den GD50 wie auch den GD100 klar unterkreuzt. Die Aktie ist immer noch in einem technischen Abwärtstrend. Das ist umso bitterer, als die Notierungen an sich davon profitieren sollten, dass die Rüstungsaufträge kommen werden.
Der Markt jedoch sieht derzeit keinen Anlass, Rüstungsaktien zu feiern. Die Angst vor einem Friedensschluss in der Ukraine scheint zu groß. Dabei irrt der Markt. Denn selbst bei einem Friedensschluss gelten alle Beschlüsse fort: Es wird eine große Aufrüstung in der EU und in den Nato-Staaten geben. Daran ändert sich bis auf weiteres in den kommenden Jahren nichts. Hensoldt muss die Aufträge nur an Land ziehen: Dies jedoch ist in den aktuellen am Markt gar nicht die Frage.
Hensoldt: Hier regiert die Stimmung
Noch immer ist der Titel wie auch andere Rüstungsaktien ein reiner Stimmungsfall. Die Analysten verwiesen darauf, dass der Markt jede kleine Aufwärtsbewegung sofort verkaufte. Die Aktie arbeitete sich dadurch nicht in Bereiche vor, die Kaufprogramme ausgelöst hätten.
Besonders als problematisch galt der Umstand, dass Hensoldt bereits seit Anfang des Monats keine Phase mehr erlebte, in der sich eine erkennbare Erholung entwickelte. Selbst kleine Aufträge oder Fortschritte im internationalen Geschäft rückten in den Hintergrund. Die Börse nahm nur noch wahr, dass die Aktie unter relevanten Marken blieb. Händler bezeichneten diese Situation als eine Phase, in der jeder Kursrutsch schneller wirkte als jeder Anstieg.
Hensoldt lag damit gestern erneut im roten Bereich und arbeitete gegen eine Stimmung, die kaum Spielraum für Erleichterung ließ. Der Markt schaute auf die Kursmarken, nahm die verhaltenen Nachrichten zur Kenntnis und handelte so, als ob der Sektor weiterhin ohne echte Unterstützung blieb.
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