Hensoldt-Aktie: Die Wahrheit!

Die Hensoldt-Aktie zeigt weiterhin deutliche Schwäche und durchbricht wichtige Marken, obwohl langfristige Rüstungsaufträge bevorstehen. Der Markt bleibt von Stimmung getrieben.

Hensoldt Aktie - Beitragsbild
Kurz & knapp:
  • Kursverlust von über 1,3 Prozent
  • Durchbruch unter GD50 und GD100
  • Anhaltender technischer Abwärtstrend
  • Marktstimmung dominiert Fundamentaldaten

Die Aktie von Hensoldt zeigte sich am Markt weiterhin außergewöhnlich schwach. Die Notierungen fielen gestern schon wieder um mehr als 1,3 % und sind bei rund 68 Euro unverändert in einem sehr schwachen Zustand. Denn damit hat die Aktie sowohl den GD50 wie auch den GD100 klar unterkreuzt. Die Aktie ist immer noch in einem technischen Abwärtstrend. Das ist umso bitterer, als die Notierungen an sich davon profitieren sollten, dass die Rüstungsaufträge kommen werden.

Der Markt jedoch sieht derzeit keinen Anlass, Rüstungsaktien zu feiern. Die Angst vor einem Friedensschluss in der Ukraine scheint zu groß. Dabei irrt der Markt. Denn selbst bei einem Friedensschluss gelten alle Beschlüsse fort: Es wird eine große Aufrüstung in der EU und in den Nato-Staaten geben. Daran ändert sich bis auf weiteres in den kommenden Jahren nichts. Hensoldt muss die Aufträge nur an Land ziehen: Dies jedoch ist in den aktuellen am Markt gar nicht die Frage.

Hensoldt: Hier regiert die Stimmung

Noch immer ist der Titel wie auch andere Rüstungsaktien ein reiner Stimmungsfall. Die Analysten verwiesen darauf, dass der Markt jede kleine Aufwärtsbewegung sofort verkaufte. Die Aktie arbeitete sich dadurch nicht in Bereiche vor, die Kaufprogramme ausgelöst hätten.

Besonders als problematisch galt der Umstand, dass Hensoldt bereits seit Anfang des Monats keine Phase mehr erlebte, in der sich eine erkennbare Erholung entwickelte. Selbst kleine Aufträge oder Fortschritte im internationalen Geschäft rückten in den Hintergrund. Die Börse nahm nur noch wahr, dass die Aktie unter relevanten Marken blieb. Händler bezeichneten diese Situation als eine Phase, in der jeder Kursrutsch schneller wirkte als jeder Anstieg.

Hensoldt lag damit gestern erneut im roten Bereich und arbeitete gegen eine Stimmung, die kaum Spielraum für Erleichterung ließ. Der Markt schaute auf die Kursmarken, nahm die verhaltenen Nachrichten zur Kenntnis und handelte so, als ob der Sektor weiterhin ohne echte Unterstützung blieb.

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Über Mirko Hennecke 1143 Artikel

Mirko Hennecke ist ein aufstrebender Wirtschaftsjournalist, der mit 25 Jahren bereits eine beeindruckende Karriere vorweist. Seine Arbeit zeichnet sich durch fundierte Analysen, klare Sprache und ein tiefes Verständnis globaler wirtschaftlicher Zusammenhänge aus.
Spezialisiert auf internationale Finanzmärkte, Wirtschaftspolitik und makroökonomische Entwicklungen, verbindet er präzise Recherche mit einer frischen, zugänglichen Perspektive.

Seine journalistische Laufbahn begann in einer renommierten deutschen Wirtschaftsredaktion, wo er durch analytisches Denken und prägnante Berichterstattung schnell Aufmerksamkeit erregte. Stationen in London und Zürich vertieften sein Verständnis für die europäische Finanzwelt und globale Marktmechanismen. Heute arbeitet Mirko als unabhängiger Journalist und veröffentlicht regelmäßig in führenden Wirtschafts- und Fachmedien im deutschsprachigen Raum, darunter angesehene Publikationen.

Mirko hat einen Abschluss in Wirtschaftswissenschaften (B.Sc.) von einer deutschen Spitzenuniversität, ergänzt durch ein Zertifikat in Finanzjournalismus. Seine Artikel bieten nicht nur Orientierung in komplexen Themen, sondern wurden auch mehrfach ausgezeichnet, darunter ein Nachwuchsjournalismus-Preis im Jahr 2023. Als gefragter Gastautor trägt er zudem zu internationalen Plattformen bei, wo er wirtschaftspolitische Trends und makroökonomische Analysen beleuchtet.

Mit einem Gespür für aktuelle Entwicklungen und einer klaren Handschrift ist Mirko Hennecke eine Stimme, die in der Wirtschaftsberichterstattung gehört wird – sachlich, fundiert und stets am Puls der Zeit.