Die Bedrohung aus der Luft wächst. Nun reagiert die deutsche Bundespolizei und ordert bei Hensoldt hochmobile Drohnenabwehrsysteme. Der Verteidigungskonzern baut damit seine Stellung im zivilen Sicherheitssektor massiv aus.
Volle Kontrolle aus einer Hand
Die bestellten Fahrzeuge erkennen und neutralisieren feindliche Drohnen. Hensoldt liefert dabei nicht nur einzelne Komponenten. Der Konzern agiert als Generalunternehmer. Das Herzstück bildet die hauseigene Elysion-Software. Sie bündelt alle Sensordaten in Echtzeit. Das Ziel: ein exaktes Lagebild. Damit können Einsatzkräfte Großveranstaltungen oder Flughäfen effektiv schützen.
Der Rüstungskonzern reitet auf einer breiten Auftragswelle. Für das laufende Jahr rechnet das Management mit rund 2,75 Milliarden Euro Umsatz. Die operative Marge soll dabei auf knapp 19 Prozent steigen. Mittelfristig peilt Hensoldt sogar Erlöse von sechs Milliarden Euro an.
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Der zivile Polizeiauftrag flankiert aktuelle militärische Großprojekte. Erst kürzlich sicherte sich das Unternehmen einen britischen Auftrag über 50 Küstenradare. Parallel dazu rüstet Hensoldt den neuen Spähpanzer der Bundeswehr mit Sensortechnik aus. Um diese Nachfrage zu bewältigen, baut der Konzern seine Fertigung nahe Ulm massiv aus.
Aktie im Aufwind
An der Börse honorieren Investoren diese Entwicklung. Die Hensoldt-Aktie verabschiedete sich am Freitag mit 81,62 Euro ins Wochenende. Auf Wochensicht verbucht das Papier ein Plus von knapp sechs Prozent. Damit rückt der langfristige Aufwärtstrend wieder in greifbare Nähe.
Der Fokus liegt nun auf dem operativen Geschäft. Hensoldt muss beweisen, dass die erweiterte Produktion in Ulm pünktlich anläuft. Gelingt dies, steht dem geplanten Margensprung in den kommenden Jahren kaum noch etwas im Weg.
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