Einen kleinen Schock verabreichte die Hensoldt ihren Aktionären am Freitag. Die Notierungen verloren gleich mehr als -4,7 %. Das Papier beendete den Handel bei nur noch 63,50 Euro. Das ist durchaus ein bemerkenswerter Rückgang, da die Aktie zuletzt in der Spitze bei fast 80 Euro notiert hatte.
Die Rüstungsindustrie generell ließ allerdings in der vergangenen Woche etwas Federn. Wahrscheinlich war die Entwicklung auch heißgelaufen. Es kam zu Gewinnmitnahmen, um die einfachste der möglichen Erklärungen zu nutzen.
- Speziell Hensoldt ist allerdings auch auf dem Prüfstand gewesen. Das Unternehmen hat seine Zahlen für das vergangene Jahr vorgestellt. Die waren sogar gut, jedenfalls stieg der Nettogewinn deutlich.
- Die Börsen dürften sich vor allem uneins über die Perspektiven dieser Aktie und auch der gesamten Rüstungsbranche sein. Die Milliarden, die jetzt versprochen sind, stellen noch keine sichere Einnahme dar – weil keine Aufträge geschrieben werden können. Noch fehlen die Gesetze.
Hensoldt: Der Trend bleibt aktuell intakt
Ganz konkret zu den Zahlen:
Der Umsatz stieg signifikant von 1,85 Milliarden Euro im Vorjahr auf 2,24 Milliarden Euro – ein Plus von etwa 21 %. Das bereinigte EBITDA verbesserte sich parallel dazu von 329 auf 405 Millionen Euro, was einer Steigerung von 23 % entspricht.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Hensoldt?
Besonders beeindruckend entwickelte sich der Auftragsbestand, der mit 2,90 Milliarden Euro einen neuen Rekordwert erreichte und den Vorjahreswert von 2,09 Milliarden Euro deutlich übertraf.
Für das laufende Geschäftsjahr bekräftigte das Management seine Prognose und erwartet einen Umsatz zwischen 2,5 und 2,6 Milliarden Euro. Dies würde einer weiteren Umsatzsteigerung von etwa 12 bis 16 % entsprechen.
Analysten gehen angesichts der Milliarden-Versprechen der Politik in Berlin und in der EU davon aus, dass Hensoldt über viele Jahre hinweg von vollen Auftragsbüchern profitieren wird. Der Trend bleibt ohnehin gewaltig. Die 200-Tage-Linie ist um rund 80 % überwunden – das gilt als sehr gutes Zeichen, sofern technische Analysten den Wert beurteilen.
Hensoldt-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Hensoldt-Analyse vom 3. April liefert die Antwort:
Die neusten Hensoldt-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Hensoldt-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 3. April erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Hensoldt: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...