Die Entwicklung im Verteidigungssektor verschiebt sich zunehmend in Richtung technologischer Spezialisierung, wovon Hensoldt aktuell besonders profitiert. Jedenfalls solange es nicht um den Börsenkurs geht. Der ist gestern um rund 1,2 % geklettert und bescherte den Investoren einen Tagesschlusskurs von 74,86 Euro. Das reicht jedoch in keiner Weise für einen Aufwärtstrend. Hier fehlen noch immer rund 10 Euro! Dennoch: Der Konzern selbst steht im Mittelpunkt. Im Zentrum stehen dabei Sensorik, Radar- und Aufklärungssysteme, die in modernen militärischen Szenarien eine immer größere Rolle spielen.
Hensoldt: Eigentlich ist sie gut aufgestellt!
Auslöser für diese Entwicklung sind unter anderem umfangreiche politische Programme. Im Rahmen internationaler Initiativen wurden zuletzt 11,5 Milliarden Euro an zusätzlichen Verteidigungsmitteln zugesagt. Ergänzt wird dies durch konkrete Projekte wie ein britisches Drohnenprogramm mit 120.000 Einheiten sowie weitere Investitionen in Luftverteidigungssysteme.
In diesem Umfeld positioniert sich Hensoldt als zentraler Zulieferer und Systemintegrator. Die Technologien des Unternehmens sind integraler Bestandteil europäischer Verteidigungsprojekte, während internationale Programme – darunter ein 3,7-Milliarden-Dollar-Auftrag für Patriot-Systeme – zusätzliche Nachfrageimpulse lieferten.
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Es läuft nur an den Börsen recht mäßig. So ergeben sich auch charttechnisch ergeben sich relevante Signale. Der Kurs liegt unter dem 50-Tage-Durchschnitt von rund 78 Euro, was als kurzfristig negatives Signal gewertet wird. Aktuell warten die Märkte möglicherweise auf die Veröffentlichung der Quartalsergebnisse. Die werden am 6.5. präsentiert. Es reicht derzeit nicht für den großen Umschwung. Analysten sehen dies indes ganz anders.
Deren Auffassung nach ist der Kurs sehr viel mehr wert. Die Zielschätzungen liegen im Mittel sogar minimal über der Grenze von 90 Euro. Dies wäre ein Aufschlag von über 20,5 %. Dies sind schwer verdauliche Kursziele. Die Hensoldt würde also kräftig unterschätzt!
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