Ein Verkauf an das Raumfahrtunternehmen SpaceX spült dringend benötigte Liquidität in die Kassen von Hexagon Purus. Der norwegische Wasserstoff-Spezialist nutzt das erste Quartal 2026 für einen umfassenden Umbau seiner Kapitalstruktur. Hinter den aufpolierten Schlagzeilenzahlen zeigt sich das operative Kerngeschäft jedoch zweigespalten.
Sondereffekte prägen das Quartalsergebnis
Der Verkauf der US-Luftfahrtsparte an SpaceX bescherte dem Unternehmen im abgelaufenen Quartal Nettoerlöse von 98 Millionen Norwegischen Kronen (NOK). Dieser Einmaleffekt trieb den ausgewiesenen Umsatz um 76 Prozent auf 405 Millionen NOK nach oben. Auch die Entkonsolidierung eines Joint Ventures in China trug zu diesem Sprung bei.
Bereinigt um diese Sondereffekte wuchs der Umsatz organisch um 29 Prozent auf 271 Millionen NOK. Das ausgewiesene operative Ergebnis (EBITDA) drehte zwar leicht ins Plus. Ohne die außerordentlichen Gewinne verblieb jedoch ein operatives Minus von 90 Millionen NOK.
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Infrastruktur wächst, Mobilität bremst
Wachstumstreiber war zuletzt das Segment für Wasserstoff-Infrastruktur. Hier kletterten die Erlöse um 140 Prozent, gestützt durch die Auslieferung von 13 Verteilermodulen an Industriekunden. Ein technologischer Meilenstein gelang dem Unternehmen parallel dazu im maritimen Sektor.
Am 19. Mai 2026 erhielt Hexagon Purus die Abnahme für ein komplettes Wasserstoff-Brennstoffsystem. Dieses kommt auf einem Aquakulturschiff von Moen Marine zum Einsatz. Im Gegensatz dazu schwächelte der Bereich Wasserstoff-Mobilität. Wegen einer geringeren Nachfrage im Markt für Transitbusse brachen die dortigen Umsätze um 40 Prozent ein.
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Kapitalstruktur auf dem Prüfstand
Um die eigene Finanzbasis neu zu ordnen, vollzog das Management einen Aktiensplit im Verhältnis 10:1. Die Maßnahme wurde am 20. Mai 2026 offiziell im norwegischen Handelsregister eingetragen. Das Grundkapital verteilt sich nun auf knapp 43 Millionen Aktien.
Trotz der Finanzspritze durch SpaceX bleibt die Eigenkapitalquote mit neun Prozent auf einem niedrigen Niveau. Die liquiden Mittel lagen zum Quartalsende bei 364 Millionen NOK. Der Vorstand prüft derzeit weitere Schritte zur Optimierung der Kapitalstruktur, darunter den Status zweier ausstehender Wandelanleihen.
Für das laufende Jahr richtet sich der Fokus auf den Auftragsbestand von 463 Millionen NOK. Das Management priorisiert nun den Neuauftragseingang, um die Kostenbasis an die internen Breakeven-Ziele anzupassen. Im ersten Quartal 2027 winkt ein weiterer Mittelzufluss: Aus dem SpaceX-Deal stehen noch erfolgsabhängige Zahlungen von bis zu 2,5 Millionen US-Dollar aus.
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