Aus zehn alten Aktien wird eine neue. Hexagon Purus bereitet den technischen Vollzug seines Reverse Splits vor und tauscht in der zweiten Maihälfte die internationalen Wertpapierkennnummern aus. Anleger reagieren im Vorfeld nervös auf die Umstellung.

Aktienzusammenlegung im Verhältnis 10:1

Ende April hatten die Aktionäre auf einer außerordentlichen Hauptversammlung grünes Licht für die Maßnahme gegeben. Der Beschluss sieht eine Aktienzusammenlegung vor, die den Nennwert anpasst und die Gesamtzahl der ausstehenden Papiere drastisch reduziert. Die Zuteilung einer neuen Kennnummer ist eine administrative Notwendigkeit. Nur so lassen sich alte und neue Anteile am Markt nach dem 10:1-Schnitt fehlerfrei trennen.

Kursrutsch vor der Umstellung

An den europäischen Handelsplätzen geriet die Aktie am Freitag spürbar unter Druck. Der Kurs fiel um knapp zehn Prozent auf 0,12 Euro. Am Heimatmarkt in Oslo hielten sich die Abschläge indes in Grenzen. Ein RSI-Wert von 23,2 signalisiert auf diesem Niveau eine überverkaufte Situation.

Die hohe Volatilität begleitet das Papier bereits seit Wochen. Erst im April markierte der Wert bei 0,10 Euro ein Jahrestief. Der anstehende administrative Wechsel könnte in den kommenden Tagen für zusätzliche optische Verzerrungen in den Depots sorgen, da Banken und Broker die Positionen umbuchen müssen.

Nach Abschluss der Umstellung in wenigen Tagen wird Hexagon Purus ausschließlich unter der neuen Identifikationsnummer gehandelt. Die bereinigte Kapitalstruktur bildet dann die Basis für den weiteren operativen Jahresverlauf.