Starke Nachfrage trifft auf harten Preiswettbewerb — bei Hims & Hers verschärft sich die Lage im lukrativen Markt für Abnehm-Spritzen. Während das Unternehmen massiv neue Nutzer gewinnt, drücken aggressive Rabatte der Versicherer auf die Stimmung der Analysten.
Analysten heben Kursziele an
Truist Securities hob das Kursziel im Mai 2026 von 18 auf 23 US-Dollar an. Die Einstufung bleibt bei „Hold“. Die Bank nutzt für ihre Analyse eigene Kreditkartendaten, um die Erlösströme zwischen Marken-Medikamenten und den günstigeren Eigenmischungen besser zu trennen.
Andere Häuser bleiben skeptisch. Bank of America und Citigroup halten an ihren negativen Bewertungen fest. Sie verweisen auf die zunehmende Sättigung und den harten Wettbewerb im Sektor der Gewichtsreduktion.
Druck durch Krankenversicherer
Ein neues Programm von Evernorth, einer Tochter des Versicherungsgiganten Cigna, sorgt für Unruhe. Der Versicherer deckelt die monatlichen Kosten für Marken-Präparate wie Wegovy für berechtigte Patienten auf 200 US-Dollar.
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Dieses Angebot liegt massiv unter den Preisen der Telemedizin-Plattform. Hims & Hers verlangt für vergleichbare Behandlungen über seine „NovoCare“-Kooperation monatlich rund 599 US-Dollar. Analysten von Citi werten diesen Preisunterschied als deutliches Hindernis für das weitere Wachstum.
Frisches Kapital nach Quartalsverlust
Das Unternehmen sicherte sich derweil finanzielle Mittel für den weiteren Umbau. Hims & Hers platzierte unverzinste Wandelanleihen über insgesamt 402,5 Millionen US-Dollar mit einer Laufzeit bis 2032. Die hohe Nachfrage der Investoren ermöglichte es, das Volumen deutlich aufzustocken.
Die Bilanz für das erste Quartal 2026 verdeutlicht die aktuelle Belastung. Das Unternehmen meldete einen Nettoverlust von 92 Millionen US-Dollar. Im Vorjahreszeitraum erwirtschaftete der Konzern noch einen Gewinn von fast 50 Millionen US-Dollar.
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Die Erlöse kletterten parallel dazu um vier Prozent auf 608 Millionen US-Dollar. Damit blieb das Ergebnis jedoch hinter den Erwartungen der Wall Street zurück. Das Management führt das Minus auf den bewussten Schwenk hin zu teureren Marken-Medikamenten zurück.
Nutzerwachstum und Warnsignale
Im Bereich Gewichtsmanagement verzeichnet die Plattform weiterhin hohes Interesse. Kurz nach dem Start der neuen Produktlinie kamen monatlich über 100.000 neue Abonnenten hinzu.
Daten der Bank of America trüben das Bild jedoch ein. Die Verkäufe sanken im April im Vergleich zum Vormonat um sechs Prozent. Dies deutet darauf hin, dass der erste Hype um die GLP-1-Präparate bereits abflachen könnte.
Regulatorische Risiken prägen die kommenden Monate. Sollten die Behörden die Regeln für die Herstellung eigener Semaglutid-Mischungen verschärfen, droht eine Korrektur der Prognosen für das restliche Jahr 2026.
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